Montag, 30. April 2012

Rezension: Michael Schmid - "Fragmente des Wahns"


Titel: Fragmente des Wahns
Autor: Michael Schmid
Verlag: AAVAA
Erscheinungsjahr: 2012
Genre: Thriller
Seiten: 287
Preis: 11,99€ als eBook 6,99€

"Zuerst war nichts, nur Stille. Ein leises Rauschen. Dann ertönte die Stimme, welche sein Leben erneut auf den Kopf stellen sollte."

Alex wacht leicht verletzt in einem Krankenhaus auf. Doch was ist passiert? Er kann sich an nichts mehr erinnern, ausser an den weißen Suzuki hinter dem er sich eingeordnet hat.
Nach kurzer Zeit wird er dann auch schon wieder in Freiheit entlassen und kann zusammen mit seiner Frau Lisa den dritten Geburtstag seiner Tochter Lilly feiern. Doch plötzlich bekommt Alex immer öfter Anfälle und Halluzinationen. Als sein CT als normal eingestuft wird, macht er sich langsam sorgen, denn er kennt die Personen in seinen Vorstellungen nicht, aber dennoch wirken sie sehr vertraut. Alex begibt sich nun auf eine Reise in seine eigene Hölle, auf der Suche nach der Wahrheit.

Leider schaffte der Thriller es nicht mich besonders zu überzeugen, ich hatte mir nach einer vielversprechenden Inhaltsangabe einfach mehr erhofft. So hat sich der Anfang des Buches sehr in die Länge gezogen, 1/4 des Buches drehen sich nur um das belanglose Dasein von Alex im Krankenhaus. Bis dahin ist also noch nichts passiert und es hätte ein netter Liebesroman werden können, denn nichtmal unterschwellig wurde es spannend und ich spürte zu keinem Zeitpunkt, dass das Grauen immer näher kriecht. Wirklich schade, denn der Thriller hat wirklich Potenzial.
Alex schweift immer wieder in seine Halluzinationen ab, welche dann auch endlich für ein bisschen Spannung sorgten, denn auf einmal tauchen ganz andere, unbekannte Personen auf, die dem Leser bis dato unbekannt waren - ein erster "Aha-Moment" meinerseits und ab diesem Moment war ich dann auch einigermaßen gefesselt und wollte wissen wie es weitergeht.
Sprachlich konnte ich auch über einige Dinge nicht hinweg sehen, wie zum Beispiel die Dialoge.
So wirken diese, oft konstruiert und überhaupt nicht glaubwürdig. Zum Beispiel telefoniert Lisa irgendwann mit einer Freundin und lässt ihren Frust raus über die Beziehung zu Alex. Allerdings fand ich es hier recht übertrieben und unglaubwürdig, nach zwei (!) Tagen schon so zutun, als würde die Ehe am seidenen Faden hängen. Bei Lilly hat der Autor hingegen meines Erachtens gute Arbeit geleistet, denn sie spricht durchgehend in einer Sprache die ihrem Alter entspricht.

Das Ende des Thrillers hat mich dann aber doch beeindruckt, diese Wende in der Geschichte hätte ich nun wirklich nie erwartet und hat mich auch erstmal sprachlos zurückgelassen.
Dadurch, dass der Thriller wirklich Potenzial hat und abgesehen von dem etwas langatmigen Anfang auch spannend war, hatte ich am Ende wirklich Spaß beim Lesen. Der Thriller kommt ohne großes Blutvergießen aus, gibt dem Leser einen Einblick in die Psyche des verwirrten Alex und trumpft am Ende mit einem krassen Ende auf. Das Debüt kann sich trotz Schwächen wirklich sehen lassen und ich bin gespannt auf das, was noch von Michael Schmid auf den Markt kommt!



Sonntag, 29. April 2012

Rezension: Heather Graham - "Rabentot"


Titel: Rabentot
Originaltitel: The Death Dealer
Autorin: Heather Graham
Verlag: Mira Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2012
Genre: Krimi
Seiten: 316
Preis: 8,99 €
Leseprobe: Rabentot

"New York.
Eine Masse von Menschen.
Die sich bewegten wie die Ameisen. So viele. So beschäftigt. 
Alle so in Eile."


Schauplatz der Morde: New York.
Ein Serienkiller der seine Opfer tötet wie es Edgar Allan Poe in seinen Werken stets tat und der es scheinbar auf die Edgar-Allan-Poe-Gesellschaft abgesehen hat. Genevieve ist besorgt, denn ihre Mutter gehört dieser an. Natürlich läuten bei ihr die Alarmglocken und sie engagiert den Privatdetektiv Joe Connolly, der eine höchst anziehende Wirkung auf sie ausübt. Aber nicht nur die Lebenden helfen den beiden diesen Fall aufzuklären, auch die Geister einer längst vergangenen Zeit schreiten zur Hilfe.

Dieser Roman war mal wieder etwas ganz anderes. Nach der Manier wie man sie aus den alten Kriminalromanen von Poe kennt werden hier die Opfer umgebracht. Und ebenso altmodisch ermittelt auch ein Privatdetektiv á la Sherlock Holmes und nicht etwa Ermittler der Polizei. Intelligent meistert die Autorin den schmalen Grad zwischen Thriller und Krimi. Durch die Einwirkung von mysteriösen Vorkommnissen und die starke seelische Belastung der Hauptcharaktere könnte "Rabentot" als Thriller durchgehen, von der Erzählweise und dem Spannungsbogen erinnert es aber tatsächlich mehr an einen Kriminalroman.
Genevieve hat anfangs damit zu kämpfen, dass jeder in ihrer näheren Umgebung sie mit Samthandschuhen anfasst, da sie in jüngster Vergangenheit Opfer eines Killers wurde, bei der Rettungsaktion kam eine Freundin von ihr ums  Leben, die Joe nicht so schnell vergessen kann und die immer noch in seinem Kopf herumgeistert.
Ich habe den Vorgänger zu diesem Buch nicht gelesen und fand es am Anfang ein bisschen schwerfällig in die Geschichte hineinzukommen, da doch recht oft Bezug auf die Vergangenheit genommen wurde. Als ich dann einmal das Gerüst verstanden hatte, nahm die Story dann auch Fahrt auf und hat mich gut unterhalten.
Die Beziehung zwischen den zwei Protagonisten fand ich auch dadurch, dass der Krimi von einem aussenstehenden, allwissenden Erzähler beschrieben wird, extrem interessant und nicht ganz so einfach konstruiert wie ich es aus anderen Büchern kenne, denn so konnte man in die Gefühlswelt der verschiedenen Personen hineinschauen und ihre Ängste und Probleme, sowie Träume und Hoffnungen erfahren. Am Anfang wirkte die Beziehung der beiden zunächst etwas kühl und distanziert, jedoch wurde dann durch einen Einblick in Joe's Gefühlswelt klar, warum er abblockt.
Besonders gut fand ich, dass hier oft Bezug auf Edgar Allan Poe und seine Werke genommen wurde. Selbst seine Person fand kurzzeitig Aufmerksamkeit, was mich sehr interessiert hat und dazu bewegte mir einige seiner Kriminalromane zu besorgen.
"Rabentot" wird sicher nicht das letzte Buch sein, was ich von Heather Graham lesen werde. Die mir bis zum jetzigen Zeitpunkt unbekannte Autorin hat so einige Bücher herausgebracht die sich wirklich interessant anhören.



Dienstag, 24. April 2012

Rezension: Laura Lay - "Das Geheimnis der Flamingofrau"


Titel: Das Geheimnis der Flamingofrau
Autorin: Laura Lay
E-book
Erscheinungsjahr: 2012
Genre: Erotische Erzählung
Seiten: 50
Preis: 2,79 

"Wann immer seit diesem Tag das Gespräch am Mittagstisch auf sie kam, hatte ich ein leeres Gefäß vor Augen. Ein Gefäß, das nach und nach mit den Vorstellungen und der Neugier anderer gefüllt worden war."


"Das Geheimnis der Flamingofrau" erzählt von einer geheimnisvollen, kalten Frau die neu in der Stadt ist. Alle Welt redet über sie und es gibt nur einen den das scheinbar kalt lässt - den Vertretungslehrer und Journalist, Christian Konrad. In einem weiteren Handlungsstrang erfährt der Leser, dass dies eigentlich nur eine Geschichte in der Geschichte ist, denn der erfolglose Journalist Leon bekommt von einer unbekannten Dame ein Angebot, welches er nicht ablehnen kann: Er schreibt ihr eine erotische Geschichte nach ihren Vorstellungen. Bald nimmt das ganze jedoch in beiden Geschichten eine spannende Wendung.

Bis heute war ich noch jungfräulich in Sachen erotische Literatur, aber die Erzählung von Laura Lay hat mir sehr gut gefallen. Ich habe immer lieber die Finger von solchen Geschichten gelassen, weil ich dachte es könnte zu billig oder gar zu geschmacklos werden.
Das trifft zum Glück hier nicht zu, denn die Autorin benutzt eine wirkliche zauberhafte Sprache. Alles wird richtig detailliert beschrieben, solange es um Orte und Personen geht. Natürlich wird es auch sexuell, aber da lässt die Autorin dem Leser sein Kopfkino und reduziert die Beschreibungen auf das Nötigste, und lässt so auch die sexuellen Szenen sehr ästhetisch wirken.

Die Geschichte in der Geschichte hat mir sehr gut gefallen, denn als ich zunächst anfing zu lesen, dachte ich wirklich, es wäre der einzige Handlungsstrang. Als ich dann das zweite Kapitel begann wurde ich aber überrascht und durfte die andere Handlung um den Journalisten Leon kennenlernen.
Bei beiden Handlungen kann man sich natürlich von Anbeginn denken, dass es hier nicht nur um platonische Freundschaften geht, sondern das es früher oder später noch heftig knistern wird.
Hauptthemen der Erzählung sind Dominanz, Vertrauen und Hingabe, die wie ich finde nicht zu heftig dargestellt wurden - sondern das gewisse Maß an Erotik völlig ausreichend war.

Leider war der Lesespaß dann viel zu schnell schon wieder vorbei und ich sitze hier und will unbedingt erfahren, wie es weitergeht. Eine empfehlenswerte Erzählung, ich denke gerade für "Einsteiger" in die erotische Literatur. Die Autorin hält sich fern von schmuddeligen Klischees und überrascht den Leser mit toller Wortwahl und schönen Beschreibungen.


Montag, 23. April 2012

Rezension: Rita Falk - "Hannes"


Titel: Hannes
Autorin: Rita Falk
Verlag: dtv
Erscheinungsjahr: 2012
Genre: Roman
Seiten: 208
Preis 17,90 €

"Heute ist der Jahrestag. Es ist auf den Tag und die Stunde genau dieselbe Zeit. Es hat sich gejährt, mein Freund. Mein lieber Freund, Hannes."


In "Hannes" dreht sich alles um eine tiefe und intensive Freundschaft zwischen zwei jungen Männern.
Nach einem schweren Motorradunfall liegt Hannes im Koma und nichts deutet daraufhin, dass er jemals wieder aufwacht. Unerschütterlich besucht sein Freund Uli ihn im Krankenhaus, Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat. Er gibt nie die Hoffnung auf und schreibt seinem Freund Briefe, die ihm helfen sollen sich zu erinnern, wenn er wieder aufwacht.

"Hannes" ist das erste Buch das ich von Rita Falk gelesen habe. Ihre Krimis sah ich oft im Buchladen, habe aber nie zugegriffen. Bei "Hannes" war das anders, ich habe bereits vor einiger Zeit eine Leseprobe gelesen und war sofort hin und weg. Ich wusste, das Buch muss ich lesen.

Sobald man die ersten Seiten gelesen hat, merkt der Leser, das er es hier mit einer besonderen Männerfreundschaft zutun hat. In mehreren Rückblenden erzählt Uli von Phasen der Freundschaft, lustigen Anekdoten oder schlicht Erlebnissen, die die beiden noch enger zusammen geschweißt haben.
Das der Roman in Briefform geschrieben ist, finde ich toll. Für mich war es mal wieder etwas anderes und auf dieser Ebene lernt man Uli sehr gut kennen und fühlt intensiv mit ihm mit. Er offenbart seine Gefühle komplett vor Hannes und schreibt nicht nur über seine Trauer sondern auch über die Hoffnung, die sich bei jedem Händedruck oder anderen Reaktionen von Hannes auftut. Aber auch um Ulis Arbeit im "Vogelnest", einer psychiatrischen Einrichtung in der er seinen Zivildienst absolviert, um den Besuch seiner anderen Freunde am Krankenbett, die Ärzte und das Leben seiner Eltern, sowie um Hannes' Eltern, geht es oft.
Es ist Rita Falk gut gelungen, allen Charakteren etwas eigenes zu geben und alle kamen mir gleich wichtig für die Geschichte vor. So geht es noch um Verrat, Angst, Verzweiflung und die Einsicht, dass sie alle in dieser schlimmen Situation zusammen halten müssen.

Ich habe das Buch sehr schnell durchgelesen und es hat mir richtig gut gefallen. Die bayrische Ausdrucksweise hat mich überhaupt nicht gestört. Da die Handlung in Bayern spielt, habe ich das eigentlich auch erwartet, denn hätte Uli Briefe auf Hochdeutsch geschrieben hätte ich das wohl nicht für ganz so glaubwürdig gehalten. So enden die Briefe auch öfter mal mit "Naja." oder "Egal." - eben so wie bei mir Emails  oder Briefe an Freunde oft diese Wörter enthalten.
Zum Ende hin musste ich dann auch das ein oder andere Tränchen weg blinzeln, und war wirklich ergriffen, denn es ist ein sehr gefühlvolles Buch.

Eine großartige Geschichte über Freundschaft - die mir gezeigt hat, dass man nie die Hoffnung aufgeben sollte und immer für die Leute da sein muss, die man liebt.


Welttag des Buches

Hallo ihr Lieben! :)

Ich wünsche euch einen schönen Welttag des Buches und ich hoffe ihr hattet am Wochenende Zeit an den diversen Lesemarathons teilzunehmen! Ich habs leider nicht geschafft, weil ich Uni hatte und dann zu allem Elend noch krank geworden bin!
Was mich besonders interessiert: Habt ihr auch 30 Bücher zum verschenken bekommen? Wenn ja, welche und an wen habt ihr sie verschenkt?
Ich habe "About a boy" von Nick Hornby bekommen , und habe sie an alle möglichen Bekannten verschenkt, die die Liebe zum lesen noch nicht so für sich entdeckt haben oder an Leute, die nicht die finanziellen Mittel haben um sich ständig neue Bücher zu kaufen. (Leider besteht mein Bekanntenkreis hauptsächlich aus Lesemuffeln.)

Gibt es für euch Bücher die man unbedingt gelesen haben sollte? Klassiker oder auch aktuelle Bücher (die vielleicht in euren Augen mal Klassiker werden?)

Ich bin sehr auf eure Meinung gespannt! ☺

Freitag, 20. April 2012

Rezension: Caitlin Moran - "how to be a woman"


Titel: how to be a woman - Wie ich lernte, eine Frau zu sein
Originaltitel: how to be a woman
Autorin: Caitlin Moran
Verlag: ullstein
Erscheinungsjahr: 2012
Genre:Biografie / Tirade
Seiten: 383
Preis 16,99 €

"Also, ich finde dieses ganze "Wir-sind-doch-alle-Schwestern"-Gesülze offen gestanden völlig wirklichkeitsfremd. Ich räume doch niemandem automatisch zwanzig Prozent "Geschlechtsgenossinnen-Sympathiebonus" ein, nur weil dieser jemand ebenfalls einen BH trägt. Arschloch bleibt Arschloch, ganz egal, ob wir beide bei Festivals in der längeren Kloschlange anstehen müssen oder nicht."


Wie verdammt schwer es für uns Frauen ist eine akzeptierte Frau zu sein, das versucht uns Caitlin Moran zu erklären. Sie erzählt den harten und steinigen Weg der ihr im Alter von 13 Jahren bevorstand von einem übergewichtigen Kind, welches immer für einen Jungen gehalten wurde, hin zu einer Frau.

Als ich zunächst einige Rezensionen durchstöberte und in Deutschland eher auf durchwachsene Kritik stoß, bereitete ich mich mental schon auf einen weiteren "Hauptsache ich breche die Tabus"-Roman á la Charlotte Roche vor. Und ich muss sagen, die Sprache ist wirklich stellenweise derbe, aber glücklicherweise nicht so, dass ich das Buch hätte weglegen müssen weil es mich ekelte.
Und mal ganz ehrlich, ein Buch über Feminismus muss doch irgendwie aufrütteln und da wir Frauen mittlerweile die Fakten schon kennen und in den letzten Jahren mit der Gender Thematik oft in Berührung kamen, erzählt sie es eben so als würden wir grade in einer Kneipe sitzen und uns nach dem dritten Glas Bier unterhalten.
Zunächst fand ich das Buch dann auch wirklich erfrischend und lustig, denn Moran erzählt dem Leser die schonungslose Wahrheit über ihre Kindheit, ihre Jugend und wie es ihr als junge Frau ergangen ist.
Figurprobleme, Selbstfindungsprobleme, die erste Periode, die erste Liebe die dann doch nicht das Wahre war, und so weiter. Also alles Themen mit denen ich mich wirklich gut identifizieren kann.
Zum Ende hin musste ich mich dann aber doch noch durch die letzten Seiten quälen, denn zum Beispiel das Thema Abtreibung wurde mir zu krass dargestellt - aber vielleicht liegt das auch daran, dass ich mich als kinderlose, junge Frau nicht wirklich in die Rolle einer Frau mit zwei Kindern reinversetzen kann.
Lässt sich also sagen, dass ich das Buch lustig und erfrischend fand, es wird jeder Frau klar gemacht, dass frau stolz darauf sein sollte eine Frau zu sein und sich immer wieder ins Gedächtnis zu rufen: "ICH BIN PERFEKT WIE ICH BIN!" und "WENN ICH KEINE LUST HAB MIR DIE BEINE ZU RASIEREN LASS ICH ES EBEN!"

Ach und abschließend: "ICH BIN EINE FEMINISTIN!"(natürlich!)

Freitagsfüller #5

von scrap-impulse


1. Meine Nachbarn treiben mich allesamt in den Wahnsinn, entweder hört man Babygeschrei, Techno oder lautes Streiten.
2. Die letzte Bestellung bei H&M war ein Fehlkauf.
3. Es hört sich vielleicht komisch an, aber im Moment finde ich es richtig gut total viel zu tun zuhaben und abends direkt ins Bett zu fallen.
4. Aber 12 Tage Uni am Stück sind echt zuviel.
5. Ich habe immer gedacht, dass im Keller Monster auf mich warten.
6. The Big Bang Theory finde ich total witzig.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Spartacus, morgen habe ich von 10-18 Uhr Uni geplant und Sonntag möchte ich die Uni schnell hinter mich bringen!

Mittwoch, 18. April 2012

Ich wurde getaggt

Jetzt ist es auch bei mir soweit: Petra hat mich vor einigen Tagen getaggt und da ich heute den halben Tag frei habe, hab ich endlich Zeit, die Fragen zu beantworten! :)

Und los geht's:


1.Wie lange brauchst du zum Schreiben einer Rezension?

Das ist bei mir ganz unterschiedlich. Meistens bewegt sich die Schreiberei in einem Rahmen von maximal einer halben Stunde. Allerdings rechne ich da noch nicht den Denkprozess hinzu, vor jeder Rezi muss ich erstmal meine Gedanken ordnen, damit nicht total wirres Zeug bei rauskommt. Gerade bei Büchern die mir super gefallen haben passiert das oft. Ich weiß dann gar nicht, was ich weglassen kann, weil mir alles so wichtig scheint. Aber das Genie beherrscht das Chaos dann doch irgendwann ;) Der von mir ungeliebte Teil kommt dann auch noch hinzu: Die Zeichensetzung. Ich ignoriere einfach immer die Kommata, was mir im Nachhinein natürlich immer doppelte Arbeit macht. (Aber auf der Suche nach fehlenden Zeichen finde ich auch oft noch Formulierungen die mir so nicht mehr gefallen und ich überarbeite die dann noch schnell. 
Zusammengefasst: Ich brauche ungefähr für alles 1 - 1 1/2 Stunden, je nachdem wie gut mir das Buch gefallen hat und wie meine Tagesverfassung ist.

2. Welches ist dein Lieblingsbuch?

Für mich gibt es nicht ein Lieblingsbuch. Ich bin im Besitz mehrerer Bücher die ich liebe, weil ich mit ihnen etwas verbinde. So zum Beispiel Harry Potter, das sind die Bücher meiner Kindheit und Jugend. Mit denen bin ich aufgewachsen und ohne diese Bücher wäre ich wahrscheinlich jetzt nicht so ein Bücherfreak. Dann gibt es noch "Die unendliche Geschichte" das war eins der ersten Bücher die meine Eltern mir geschenkt haben (abgesehen von Bilderbüchern). Mein derzeitiges Lieblingsbuch ist "Vincent" von Joey Goebel, weil es einfach ein besonders gutes Buch ist, was den derzeitigen Kulturverfall unserer Gesellschaft so wunderschön kritisiert.

3. Mit welchem Buch hat deine Sucht angefangen?

Wie oben schon erwähnt ganz klar mit Harry Potter und da ich das Buch direkt las als es erschien, fing die Sucht mit zarten acht Jahren an! Hallelujah.

4. Was liest du zur Zeit?

Zur Zeit lese ich "how to be a woman", ein mehr oder weniger Sachbuch über Feminismus. Bisher gefällt es mir gut, erinnert mich aber sehr an "Princesses and Pornstars" (das aber nie in Deutschland erschienen ist..), Danach fange ich mit "Hannes" von Rita Falk an - ich freu mich schon richtig.

5. Hast du gerade Ferien/Urlaub?

Momentan habe ich Uni - und zwar 12 Tage durchgehend, bevor ich dann ins verdiente Wochenende starte. Aber bald gibt's ja schon wieder Pfingstferien. :)


Sonntag, 15. April 2012

Rezension: Stephan M. Rother - "Ich bin der Herr deiner Angst"


Titel: Ich bin der Herr deiner Angst
Autorin: Stephan M. Rother
Verlag: rororo
Erscheinungsjahr: 2012
Genre: Thriller
Seiten: 572
Preis: 9,99€

Erster Satz:
"Die Augen sind unsichtbar, Schatten inmitten von Schatten."

Hauptkommissar Albrecht und sein Team der PK Königsstraße müssen im grauenvollen Mordfall ihres Kollegen ermitteln und schnell wird allen Beteiligten klar, es wird nicht der letzte Mord in dieser Ermittlungen.
Die Mordfälle werden pro neuer Tat immer grausamer und widerwärtiger. Und alle wissen, dass ihnen die Zeit davon läuft, ohne das sie auch nur die geringste Spur haben. Doch plötzlich tritt ein Fall in den Fokus, den niemand mehr richtig auf dem Schirm hatte - Der Traumfänger-Fall, der seit fast 30 Jahren in den Akten vergraben und verdrängt wurde und doch so wichtig sein könnte...

Spannung pur! Das könnte ich eigentlich so stehen lassen, denn der Thriller hat  mich wirklich direkt gefangen genommen. In zwei Tagen hab ich das Buch gelesen und bin wirklich in einen sehr spannenden und verworrenen Fall eingetaucht.
Rother gelingt es durch seine gewählte Sprache den Leser nicht nur zu fesseln und auf die Folter zu spannen. Der trockene Humor, der in genau der richtigen Dosis verwendet wird, unterhält mich als Leser auch optimal. Denn zwischen den wirklich grausigen Tatortfunden, war mir der ein oder andere Moment in dem ich auch mal schmunzeln konnte, wirklich vergönnt.
Der Thriller besticht meines Erachtens weniger durch die Morde / Hinrichtungen (das hätten für mich auch durchaus weniger sein können) sondern viel mehr durch die intelligente Erzählweise.
Aus der "Ich-Perspektive" berichten sowohl der Hauptkommissar Albrecht, als auch seine Kollegin Friedrichs. Durch diese Wechsel, und die "Cliffhanger" nach der jeweiligen Erzählphase, wurde noch mehr Spannung aufgebaut als eh schon gegeben.
Der Hauptkommissar und die Kommissarin empfand ich als interessante Charakter, so hatten beide ihre eigenen Leiche im Keller und wurden mit ihren Ängsten konfrontiert. Die Journalistin, die von Albrecht nur die "Zecke" genannt wird, wurde großartig charakterisiert, von ihrem ersten Auftritt an, war sie mir abgrundtief unsympathisch. Die Sensationsgeilheit der Medien wird dem Leser hier noch einmal vor Augen geführt und zeigte wie Reporter für eine Topstory, im wahrsten Sinne des Wortes, über Leichen gehen.

Ich hatte während des Lesens irgendwann das Gefühl, dass der Thriller sehr temporeich startete und im Laufe der Zeit immer flacher wurde. Mir war leider schon recht früh klar, wer hinter der ganzen Aktion stand, allerdings fehlte mir das "Warum?" - was dann im spannenden Showdown doch sehr deutlich wurde, zum Glück, denn so wurde ich abschließend überrascht und war bzw. bin zufrieden.

Ein empfehlenswerter Pageturner für hartgesottene Thrillerfans!

Samstag, 14. April 2012

Wir sind ein Jahrgang

Hallo ihr Lieben,

Zum Start des Wochenendes möchte ich euch eine Aktion vorstellen auf dich vor kurzem aufmerksam wurde und sehr interessant finde.
Die deutsche Nationalbibliothek mit den Standorten Leipzig und Frankfurt feiert in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen und lädt alle Bücherbegeisterten dazu ein an folgender Aktion teilzunehmen:

WIR SIND EIN JAHRGANG!

Wir sind ein Jahrgang! Bücher und Musik – wer von uns verbindet damit nicht besondere Erinnerungen und Momente in seinem Leben? Gibt es ein Buch oder einen Musiktitel aus Ihrem Geburtsjahrgang, an den Sie sich auf besondere Weise erinnern? Dann schicken Sie uns ein Foto von Ihnen und dem Medium und erklären in einem kurzen Text, was dieses Buch oder diese Musik für Sie bedeutet. Wenn Sie mögen, können Sie das Foto auch kreativ gestalten, indem Sie Ihre individuelle Erinnerung oder Aspekte des Werks darstellen.“ 

Ich habe mir bereits so einige Gedanken zu der Aktion gemacht, aber zunächst hat sich die Suche als wirklich schwierig herausgestellt. Aber da ich Herausforderungen liebe, habe ich solange recherchiert bis ich etwas finden konnte mit dem ich seit meinem Studium oft in Verbindung komme. Es handelt sich hier bei um den großen Umberto Eco und sein berühmtes Werk "Das Focaultsche Pendel", das ist im Jahre 1989 erschienen und ich konnte sogar ein Buch aus dem Erscheinungsjahr ergattern! :-)
In den kommenden Tagen werde ich auch ein Foto machen und hoffe ich sprühe dann nur so vor kreativen Ideen.

Wenn ihr auch Lust habt mitzumachen, dann schaut euch die Seite der Nationalbibliothek an, hier wird noch mal genau erklärt wie alles von Statten geht.



Freitag, 13. April 2012

Neuer Lesestoff

Heute war es endlich soweit, ich konnte das rebuy Paket in Empfang nehmen und bin somit wieder um einige Bücher reicher.
Aber nicht nur ein rebuy Paket erwartete mich, als ich heute nach Hause kam, auch von vorablesen.de habe ich ein Rezensionsexemplar bekommen.
Die größte und wohl schönste Überraschung bekam ich dann aber zum Essen, der Postbote brachte mir ein Päckchen, das wohl ein verspätetes Ostergeschenk ist - darüber habe ich mich rieeeesig gefreut, weil ich es schon seit längerer Zeit lesen will! :)

Und das sind die Bücher die ich in meinen Bücherregalen begrüßen möchte:


v.l.n.r.:
♔ In Todesangst von Linwood Barclay
♔ Ohne ein Wort von Linwood Barclay
♔ Bram Stoker's Dracula
♔ American Psycho von Bret Easton Ellis
♔ Succubus Blues von Richelle Mead


♔ Elbisches Wörterbuch
♔ Sag's nicht weiter, Liebling von Sophie Kinsella
♔ Das focaultsche Pendel von Umberto Eco



 ♔ how to be a woman von Catilin Moran



♔ UND zu guter Letzt natürlich DAS BESTE!!! Elfenmagie von Sabrina Qunaj. DANKE DANKE DANKE!



Donnerstag, 12. April 2012

Die Einzelband-Challenge

Gestern habe ich zum ersten Mal von dieser tollen Challenge bei Sonja von back down to earth gelesen und war sofort begeistert. Allerdings wollte ich noch eine Nacht darüber schlafen, denn ganz so einfach wie es auf den ersten Blick ausschaut ist es dann natürlich doch nicht. ;))
Als ich dann heute einen Blick in mein völlig überfülltes Bücherregal geworfen hab, wusste ich, das ich es unbedingt probieren will und deswegen möchte ich euch jetzt auch die Regeln für die Challenge vorstellen, vielleicht habt ihr ja auch noch Lust mitzulesen?


Gelesen werden insgesamt 20 Bücher im Zeitraum 20.04.2012 - 20.04.2013.
Aus den unten aufgeführten Genres müssen pro Genre 2 Bücher gelesen werden. Eine weitere Schwierigkeit ist, dass in einem Buch nicht mehr als 50% eines anderen Genres vorhanden sein dürfen - zum Beispiel, darf ein Fantasybuch nicht nur aus einer Liebesgeschichte bestehen.

gelesen werden je 2 Bücher aus den Genres:

♔ Historie (0 von 2)
♔ Liebe, Sex, Lust (nicht jeder Aspekt muss vorhanden sein) (0 von 2)
♔ Jugendbuch (0 von 2)
♔ Thriller (einschließlich Jugendthriller) (0 von 2)
♔ Krimi (0 von 2)
♔ Fantasy (0 von 2)
♔ Dystopien (0 von 2)
♔ Science-Fiction / Horror (0 von 2)
♔ Drama (0 von 2)
♔ Abenteuer (0 von 2)

Ich bin schon sehr gespannt wie ich mich schlagen werde. :)

Rezension: Richelle Mead - "Vampire Acamdemy"


Titel:Vampire Academy - Blutsschwestern
Originaltitel: Vampire Academy
Autorin: Richelle Mead
Verlag: Egmont LYX
Erscheinungsjahr: 2009
Genre: Fantasy
Seiten: 302
ISBN: 978-3-86800-553-0

Erster Satz:
"Ich spürte ihre Angst, noch bevor ich ihre Schreie hörte."

Rose Hathaway wird auf der Akademie für junge Vampire zur Wächterin ausgebildet.
In ein paar Jahren, darf sie ihrer besten Freundin Lissa als Wächterin dienen und sie beschützen. Sie ist die letzte Überlebende der königlichen Vampirfamilie Dragomir.
Rose versuchte bereits mit Lissa aus der Akademie zu flüchten um ihr ein sicheres Leben zu gewährleisten, allerdings wurden sie nach einiger Zeit wieder von anderen Wächtern eingefangen. Einer der Wächter war der attraktive Dimitri - er lässt Rose von nun an nicht nur im Training schwitzen...
Kaum sind sie wieder in der Akademie wird Lissa bedroht, irgendjemand scheint es auf sie abgesehen zu haben und Rose macht es sich zur Aufgabe das herauszufinden.

"Vampire Academy" ist ein weiterer Versuch mich mit der Vampirwelt anzufreunden. Nachdem mir die "Biss..."-Reihe mittlerweile nicht mehr so gut gefällt und ich mit diesen 0-8-15 Vampir Liebesgeschichten nicht mehr viel anfangen kann, dachte ich mir, "Los! Gib dem ganzen noch eine letzte Chance!" und (zum Glück!) Richelle Mead hat mich nicht enttäuscht.
Anders als ich es bisher aus Vampirbüchern kannte, wo einfach nur zwischen Vampiren und Sterblichen unterschieden wird, gibt es hier Dhampire, Moroi und Strigoi. Am Anfang hat mich das noch sehr verwirrt, aber im Laufe des Buches wurden die Merkmale der verschiedenen Gruppen erklärt.
Dhampire: Rose ist ein Dhampir. Dhampire sind halb Mensch, halb Vampir und werden im Normalfall zu Wächtern der Moroi ausgebildet. Sie können sich normal ernähren und müssen kein Blut trinken, können bei Tageslicht leben und müssen hart trainieren um Wächter zu werden.
Moroi: Lissa ist ein Moroi, ein Vampir der sterblich ist. Ihre Ernährung besteht aus Blut und so wie ich es verstanden hatte auch normalen Lebensmitteln. Mit der Zeit spezialisieren sich Morois auf ein Gebiet wie "Feuer" und sie werden nicht zum kämpfen ausgebildet.
Strigoi: Sind die Vampire wie ich sie kenne. Mordende, bösartige Vampire, die unsterblich sind und andere Menschen töten um sich zu ernähren. Die Dhampire sind dazu da sie zu vernichten.
Ich hoffe das alles soweit inhaltlich stimmt (wenn ihr Anmerkungen habt, einfach kommentieren! :))
Ich fand diese Idee wirklich prima und auch die Umsetzung hat mir gut gefallen.

Der Sprachstil der Autorin war gut, allerdings haben mich die Dialoge stellenweise einen Tick zu sehr an Gossensprache erinnert. (Was aber wahrscheinlich an dem Gemüt von Rose liegt und daran, dass sie auch noch recht jung ist.)
Was mir leider negativ aufgefallen ist, ist das die Übersetzerin des öfteren Zeichenfehler machte und so zum Beispiel öfter bei Wörtern die Leertaste vergessen hat. Das hat mich häufig aus dem Lesefluss gerissen.
Insgesamt kann aber gesagt werden, dass Blutsschwestern ein gelungener Auftakt für die "Vampire Academy"-Reihe ist und es mich sehr interessiert wie es mit Lissa und Rose, sowie Rose und Dimitri weitergeht.

Montag, 9. April 2012

Rezension: Markus Zusak - "Der Joker"

Titel: Der Joker
Originaltitel: I Am the Messenger
Autor: Markus Zusak
Verlag: cbt
Erscheinungsjahr: 2008
Genre: Roman
Seiten: 448
ISBN: 978-3570305393

Erster Satz:
"Der Bankräuber ist ein totaler Versager."



Mein liebstes Zitat aus dem Buch:
"'Ich brauche sie wirklich und auf die eine oder andere Weise werde ich sie auch kriegen. Nur in einer kranken Gesellschaft wie der unseren wird ein Mann schief angeschaut, weil er zu viele Bücher liest, das muss man sich echt mal geben!'"


Bei einem Bankraub wird der durchschnittliche Ed Kennedy zum Helden seiner Stadt, er überführt den Bankräuber.
Es ist das erste Mal in seinem Leben, dass Ed als Held wahrgenommen wird, denn er ist normal.
Vielleicht eher schon ein Verlierer.
Mit 19 Jahren hat er es immerhin zum Taxifahrer gebracht und lebt mit seinem stinkenden, alten Hund Türsteher zusammen. Ausser seinen drei Freunden Marv, Ritchie und Audrey (in die er unglücklich verliebt ist) hat er nicht wirklich jemanden. Seine Mutter beschimpft ihn und seine Geschwister haben alle die verschlafene Stadt verlassen.
Aber kurz nachdem er den Bankraub verhindert hat soll sich sein Leben verändern. Alles fängt damit an, dass er in seinem Briefkasten eine Karte findet auf der drei Namen stehen...

Der Anti-Held Ed war mir direkt sympathisch obwohl er unglaublich faul, antriebslos und durchschnittlich ist. Aber das macht einen Anti-Helden ja auch aus.
Indem er die Aufgaben, die ihm von einer unbekannten Person zugekommen lassen werden, löst hilft er aber nicht nur den Leuten sondern wächst auch immer mehr über sich hinaus.
Die Art und Weise wie Ed seine Aufgaben löst und wie er die verschiedensten Charaktere und Menschen glücklich macht, ist wirklich großartig.
Das Buch zu lesen, war wie eine Achterbahnfahrt der Gefühle, mal lachte ich und mal war mir zum Weinen zu Mute.
Gerade wenn Ed über seine Familie nachdenkt und sein Leben, da fühle ich mich doch oft irgendwie angesprochen und man fragt sich ob man genug tut um seine Träume zu erfüllen.
Die Geschichte von Ed und um Ed gibt mir mit auf den Weg, dass man selbst mit Kleinigkeiten andere Leute glücklich machen kann und ihnen neuen Lebensmut geben kann. Jeder, wirklich jeder kann anderen helfen. Denn nicht nur die reichen und schönen haben die Mittel dazu. Nein auch ein Durchschnittsmensch kann, wenn er sich dazu aufraffen kann, die Welt ein kleines bisschen verändern. Man muss es nur wollen!
Die Sprache des Autors ist wirklich wunderbar, seine Sätze regten mich zum Nachdenken an und so gab es für mich öfter mal Momente an denen ich das Buch weglegte um darüber nachzudenken, was ich da gerade eigentlich gelesen habe.
Und obwohl das Buch scheinbar eher für Jugendliche gedacht ist, ist es ein Buch für jede Altersklasse. Ob klein, ob groß - jeder zweifelt mal an sich und seinem Leben Aber wenn der Wille da ist haben wir alle die Macht unsere Träume zu verwirklichen und anderen Menschen das Leben zu versüßen.


Liebster Blog-Award

Was für ein Ostergeschenk! Die liebe Petra von Die Liebe zu den Büchern hat mir den Liebster Blog-Award verliehen!
Ich freue mich riesig darüber das ihr mein Blog so gut gefällt und kann auch jedem ans Herz legen mal bei ihr vorbei zuschauen!  


Es gibt ein paar Regeln die man beachten sollte:
  1. Kopiere den Award auf deinen Blog.
  2. Verlinke den Blogger, der dir den Award verliehen hat.
  3. Wähle deine fünf liebsten Blogs mit weniger als 200 Followern und benachrichtige sie darüber, dass sie den Award gewonnen haben.
  4. Hoffe, dass die fünf Auserwählten die Liebe an weitere fünf Blogger weiterreichen.

Ich habe mir jetzt fünf sehr schöne Blogs rausgesucht, die ihr euch auf jeden Fall anschauen solltet! :)

Freitag, 6. April 2012

Ick will kochen

Hallo ihr Lieben,
gerade habe ich mal wieder ein neues Video von "Ick will kochen" gesehen und will euch das natürlich nicht vorenthalten!
Passend zu Ostern zeigen Chris und Chrissi uns wie man Eierlikör selbst machen kann (und der Schwierigkeitsgrad erscheint mir auch nicht zu hoch :D)!

Ich finds super und werds bestimmt mal bei Gelegenheit probieren!

Schauts euch an!


Freitagsfüller #4

von Barbara

1. Ich kann's nicht glauben, aber ich habe mich endlich aufraffen können mit meiner (ersten) Hausarbeit anzufangen. 
2. Ich mag bunte Ostereier.
3. Wie kann ich lernen, weniger allein sein zu wollen?
4. Ich habe keine Geschenke für meine Freunde.
5. Am Ostermontag geh ich mit meinen Eltern und unserem Besuch lecker brunchen.
6. Ich kann nicht schlafen ohne Socken.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf -, morgen habe ich einen Ausflug und abends einen Spieleabend geplant und Sonntag möchte ich eigentlich nur alleine entspannen.

Mittwoch, 4. April 2012

Rezension: Chevy Stevens - "Still Missing"

Titel: Still Missing - Kein Entkommen
Originaltitel: Still Missing
Autorin: Chevy Stevens
Verlag: Fischer
Erscheinungsjahr: 2011
Genre: Thriller
Seiten: 412
ISBN: 978-3-596-18716-4

Erster Satz:
"Wissen Sie, Doc, Sie sind nicht die erste Therapietante, der ich gegenübersitze, seit ich wieder zu Hause bin."


Ein Thriller wie ein Albtraum, der immer wieder neu beginnt.


Annie O'Sullivan ist eine erfolgreiche Maklerin, hat einen liebevollen Lebensgefährten und einen Labrador namens Emma - sie führt ein gutes Leben, bis sie eines Tages auf einer Hausbesichtigung entführt wird und von diesem Moment an die Hölle auf Erden durchlebt.

Der Debütroman von Chevy Stevens "Still Missing" ist ein wirklich überaus spannender Thriller, den ich am liebsten nicht mehr aus der Hand gelegt hätte, trotz Lesepausen schaffte ich es knapp an einem Tag ihr Erstlingswerk zu verschlingen.
In den Pausen und auch nachdem ich das Buch beendet habe, muss ich noch über das was darin passiert ist nachdenken, denn die schockierenden Taten die Annie angetan werden lassen einen lange nicht los.
Durch die besondere Erzählform die Stevens wählt, erfährt man sehr viel über Annie und was in ihr los ist, denn sie erzählt das Erlebte ihrer Therapeutin und durch die Ich-Erzählerin wurden die seelischen und körperlichen Qualen die der Entführer ihr zufügt für den Leser eben noch erschreckender und schockierender.
Ich habe zu vor noch keinen Thriller in dieser Erzählform gelesen und muss sagen, dass es mir gut gefallen hat und auch thematisch war es mal etwas neues für mich, denn es geht nicht nur um die Entführung an sich, sondern auch die Auswirkungen auf Annies späteres Leben in "Freiheit", denn dort kommt sie überhaupt nicht zurecht und ist ein Schatten ihrer selbst. Diesen Aspekt hab ich bisher in vielen Thrillern so nicht zu lesen bekommen und ich fand es wirklich einfach nur gelungen und schockierend zu gleich.
Und obwohl ich dachte, dass die Story mich zum Ende hin nicht mehr so wirklich schocken kann, hat die Autorin es geschafft noch eine wirklich grausame Wendung im Leben der Protagonistin zu schaffen.
Eigentlich will ich jetzt auch nicht mehr zu dem Buch schreiben, da ich sonst irgendwann bestimmt mal spoilern müsste und ich will niemanden die Spannung kaputt machen, der vor hat dieses Buch zu lesen.

Ich für meinen Teil hoffe, dass ihr zweiter Thriller "Never Knowing" auch so gut ist wie ihr erster und mir weitere spannende Stunden bereitet. Habt ihr schon den zweiten Roman der Autorin gelesen und wenn ja, wie gefällt er euch? Kann er mit "Still Missing" mithalten oder eher nicht?

Dienstag, 3. April 2012

Rezension: Kerstin Gier - "Smaragdgrün"

Titel: Smaragdgrün - Liebe geht durch alle Zeiten
Autor: Kerstin Gier
Verlag: Arena
Erscheinungsjahr: 2010
Genre: Jugendroman
Seiten: 482
ISBN: 978-3-401-06348-5

Erster Satz:
"'Das wird eine hässliche Narbe geben', sagte der Arzt, ohne den Kopf zu heben."


Auch im dritten Band der Edelsteintrilogie von Kerstin Gier reist Gwendolyn "Gwenny" Shepherd in der Zeit und versucht das Geheimnis rund um die Schließung des Blutkreises zu lüften.

Ich muss sagen, dass der dritte Band mir nicht mehr so gut gefallen hat wie seine Vorgänger.
Die drei Bücher spielen in einer Zeitschiene von 2 Wochen, wie kann sich da eine ernsthafte Liebe aufbauen. Ich meine klar, es ist ein Jugendbuch und ich hab auch schon von Liebe auf den ersten Blick gehört, aber ich empfinde das als sehr unglaubwürdig. Da die beiden sich eh mehr streiten als das sie sich gern haben, kann man das wohl verkraften.
Das Ende des Buches hingegen hat mir sehr gut gefallen, es sind einige Wendungen dabei, mit denen ich nicht gerechnet hätte und die mich dann wirklich begeistert haben.
Mein Fazit ist, dass ich das Buch im Vergleich zu den Vorgängern leider etwas schwach fand und es mir deswegen schwer fällt eine ausführliche Rezension zu schreiben.

Sonntag, 1. April 2012

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