Dienstag, 6. Oktober 2015

Rezension: Zerschunden von Michael Tsokos


Der Debütroman „Zerschunden“ von Tsokos stellt auf die Probe. Zu Beginn wird der Lesende direkt in die seelischen Abgründe des Mörders eingeführt. Detailliert wird beschrieben, wie er sich ein Opfer „aussucht“ und schnell wird klar: Zutun hat man es hier mit einem Killer der besonders grausamen Art und Weise.
Zeitsprung: Vorgestellt wird Frank Abel – Rechtsmediziner, der schon so einiges gesehen hat, dass wirklich nichts für schwache Nerven ist, denn er arbeitet in der Abteilung für besonders schreckliche Verbrechen.

Ältere Damen, die alle in der Nähe eines Flughafens wohnhaft sind, schweben in großer Gefahr. Denn ein Mörder sucht sich gezielt diese „leichten“ Opfer aus um sie erst zu ermorden und dann auszurauben. Außer Chaos und Tod hinterlässt er auf jedem seiner Opfer eine Nachricht, die sich niemand so recht erklären kann. Schnell wird der Verdacht auf einen ehemaligen guten Freund von Abel gelenkt, der derzeit noch mit der Leukämie-Erkrankung seiner Tochter zu kämpfen hat. Abel ist nun also persönlich involviert und ermittelt, teils in Grauzonen, weiter um die Unschuld seines Freundes zu beweisen.

Zunächst zieht der Thriller in seinen Bann, durch sehr detaillierte Beschreibungen erscheint alles sehr plastisch, der Leser kann sich in die Handlung hineinversetzen. Die Perspektive des Mörders bleibt hingegen immer so knapp beschrieben, dass nicht zu viel Mitgefühl entsteht – im Verlauf der Handlung wird die Charakterisierung immer heftiger, der Leser findet kaum noch menschliche Züge und das Böse dominiert.
Stellenweise gerät der Lesefluss etwas ins Stocken, wenn keine wirkliche Handlung mehr erkennbar ist, die Geschichte eigentlich zu verstrickt ist, als dass sie noch im Rahmen des Buches aufgelöst werden kann. Weitere Nebenstränge kommen hinzu, die etwas Raum einnehmen, jedoch nicht wirklich zur Auflösung der Hauptgeschichte beitragen, das ist schade. So kündigt sich ein weiterer Fall Abels an Strang der Geschichte an, hat am Ende jedoch nichts damit zutun und verpufft recht schnell. Das Innenleben des Mediziners lernt man so natürlich besser kennen, jedoch hätte ich mir gewünscht nicht so viele Nebenschauplätze kennenzulernen, sondern der Geschichte am Ende noch etwas Raum zulassen. Dennoch: Es werden nicht zu viele neue Charaktere eingeführt, wovor ich zunächst Angst hatte, als Abel dem Mörder hinterherreist. Es bleibt überschaubar, die Charaktere werden schnell plastisch, gut beschrieben und vor allem eins: nicht austauschbar. Ein dicker Pluspunkt für die Story.
Insgesamt kann mich das Debüt von Tsokos überzeugen, mit viel Liebe zum Detail spannt der True-Crime Thriller sein Netz und ließ mich am Ende dann doch nicht mehr das Buch aus der Hand legen. Knappe Kapitel ermöglichen schnelle Wechsel zwischen den Perspektiven und auch das Fach-Know-How merkt man dem Thriller an. Und am Ende bleibt nur eins zusagen: Wahre Begebenheiten sind oft so heftig, dass sie mitunter unrealistisch wirken – aber das Leben liefert oft schlimmeres als sich jeder Autor ausdenken könnte.

Freitag, 9. Januar 2015

Donnerstag, 14. August 2014

this filofax belongs to...

Vor einigen Tagen hat meine Facebookseite die 100er-Marke geknackt und ich freue mich immer noch sehr darüber. Es spornt mich an, wieder regelmäßiger zu bloggen und wieder mehr mit euch zu teilen.<3 p="">Als Dankeschön möchte ich euch eine weitere Vorlage für euren filofax (oder sonstige Organiser in Personalgröße) zur Verfügung stellen.
Jede*r sollte selbst entscheiden, wie viele persönliche Informationen der Organiser beinhaltet. Mir hat die Standardseite von filofax leider gar nicht gefallen, deshalb habe ich eine (abgespeckte) Version erstellt. Man kann dort die Adresse, Telefonnummer, Email-Adressen, Arbeitsanschrift, Homepage und Notfallkontakt angeben. Auf dem Foto könnt ihr sehen, wie ich die Seite noch mit Washitape gestaltet habe. (Meine Daten sind von der Postkarte verdeckt)

Link: *klick*

Samstag, 9. August 2014

Geburtstagskalender

Geburtstage werden zwar immer auf facebook angezeigt, aber die meisten kennt man nicht im voraus. Außerdem habe ich eine große Familie und wüsste gerne einige Tage vorher, wem ich wann gratulieren sollte. Das führt dazu, dass ich anstatt nur unpersönlich auf facebook zu gratulieren auch eine Karte schreiben oder eine Kleinigkeit kaufen könnte.
Im Netz hab ich wieder mal keinen Kalender gefunden, der mir besonders gut gefallen hat. Deswegen habe ich einen sehr simplen, aber schönen, Geburtstagskalender mit InDesign entworfen. Ich saß bis spät abends an meinem Schreibtisch und habe gebastelt - das nenn' ich mal Leidenschaft :D

Hier möchte ich ihn nun zum Download zur Verfügung stellen.


Die Bilder auf der Vorder-und Rückseite könnt ihr nach Belieben ersetzen. Ich hoffe ihr habt Spaß mit meinen Einlagen. :)
Der Kalender ist für die Größe Personal ausgelegt und verfügt über einen Rahmen, damit man die Seiten besser ausschneiden kann.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende,

Dienstag, 5. August 2014

Kleben, Basteln, Werken. Mein neues Hobby.

Schon Monate bevor ich überhaupt darüber nachdachte, mir einen eigenen filofax zu kaufen, sah ich auf instagram viele Bilder die gestaltete Wochenseiten zeigten. Da ich ein sehr optischer Mensch bin, muss bei mir auch immer alles seine Ordnung haben und schön ausschauen. Meine Kalender taten das immer vorher schon und mussten nicht gestaltet werden (die letzten Jahre immer Catalina Estrada und dieses Jahr der Weekly Planner der flow.). Sie waren oft so schön, dass ich sie gar nicht benutzen wollte und auch im Endeffekt nicht benutzte. Das soll sich jetzt ändern: Im Masterstudium muss ich organisiert sein, habe neben der Leitung einer studentischen Initiative noch einen Job als studentische Hilfskraft und auch privat einiges zu organisieren. Reicht da ein Personal? Für den Anfang schon, denn ich habe mich direkt in den filofax willow verliebt. Der mit seinen Pastellfarben in abstrakter Blattform und dem rosa Innenleben übrigens perfekt zu mir passt. Liebe auf den ersten Blick - so sollte es laufen. Seit einer Woche nutze ich ihn jetzt, habe neue Divider erstellt, einen Monatsüberblick, eine Weltkarte und ganz wichtig einen Geburtstagskalender.
Das Schätzchen ist jetzt voll. Die Einlagen für 2015 mussten schon weichen und die Stimmen in meinem Kopf schreien - du brauchst einen in A5. Bis ich mir den leisten kann, dauert es aber noch einen Moment.

Was mir besonders viel Spaß am "filofaxing" (so nennt sich der Trend) macht, ist das Gestalten eigener Seiten. Ich liebe es mit InDesign zu arbeiten und die Seiten nach meinen eigenen Vorstellungen zu designen. Diese Templates stelle ich gerne über meinen Blog zum kostenlosen Download zur Verfügung, im Gegenzug erwarte ich nichts; ich hoffe ich kann einigen Filofax-Süchtigen damit eine kleine Freude machen! :)
Momentan fehlen mir eindeutig noch sticky notes und Sticker. Ich finde keine, mit denen ich warm werde. Mir sind die oft zu altbacken oder zu unauffällig. Im Internet bestellen ist auf Dauer auch keine Lösung, da die Versandkosten echt hoch sind. In einer Facebookgruppe zum Thema Filofax, werde ich regelmäßig angefixt und habe mittlerweile gefühlte tausend Dinge, die ich unbedingt haben will. Allerdings gibt es in Siegen wenig bis gar keine Auswahl. Ich hoffe das ändert sich in den nächsten Wochen. Bald steht ja mein Londonurlaub auf dem Programm. Dort werde ich sicherlich fündig, es ist schließlich der Geburtsort des filofax.

Was braucht man eigentlich zum filofaxing? Nicht viel - aber dafür einige essenzielle Dinge. In der letzten Woche habe ich  mir eine Bastelunterlage, ein Hobbymesser und einen Kleberoller gekauft. Mit dem Gedanken mir einen Locher zu kaufen spiele ich noch, momentan arbeite ich aber mit einem normalen Locher, das geht auch. Außerdem entwickel ich langsam eine washi-tape-Sucht. Für alle die nicht wissen, was das ist: washi-tape ist handgeschöpftes, durchscheinendes Reispapier aus Japan. Das Gute an diesen Klebestreifen: Sie sind ablösbar, ohne das beklebte Papier zu zerstören und es gibt sie in allen Farben, Mustern, usw. die man sich vorstellen kann. Ich habe jetzt schon um die 30. Warte momentan aber noch auf eine etsy-Bestellung mit noch mehr washi-tapes.

Da mir das Basteln an meinem filofax sehr viel Spaß macht und eine entspannende Wirkung auf mich hat, werde ich jetzt öfter darüber berichten. Alle die mir auch auf instagram (catiliane_) folgen, haben das schon mitbekommen und die vielen geteilten Bilder gesehen. Das schöne ist, vor einigen Wochen konnte ich mir nicht vorstellen Stunden an meinem Schreibtisch zu sitzen und Kalendereinlagen zu basteln. Jetzt macht es mir einen riesigen Spaß und macht mich glücklich und ausgeglichen.

Montag, 28. Juli 2014

Sonntag, 27. April 2014

Serienunikat


Samstag, 19. April 2014

 
design by copypastelove and shaybay designs.