Montag, 10. März 2014

Rezension: Vina Jackson - 80 Days Die Farbe der Erfüllung

Titel: 80 Days - Die Farbe der Erfüllung
Originaltitel: Eighty Days Red
Autorin: Vina Jackson
Verlag: carl's book
Erscheinungsjahr: 2013
Genre: Erotik
Seiten: 384
Preis: 12,99€ 

Summer und Dominik sind seit einigen Jahren getrennt, beide haben ein neues Leben aufgebaut und beide sind damit nicht gerade zufrieden. Tief in ihrem Inneren wissen beide ganz genau, dass sie ohne den anderen nicht vollständig sind.

Nun folgt also schon das Finale um die Liebesgeschichte der Virtuosin Summer und dem Schriftsteller Dominik. Bisher waren die Bände immer gut geschrieben, voller erotischer Spannung und vielleicht nicht gerade für die zart besaiteten unter uns  geeignet.
Auch der dritte Band der Erotikreihe „80 Days“ macht da keine Ausnahme. Zunächst taucht der Leser in das Leben von Summer und Dominik ein und wird mit der inneren Unzufriedenheit der beiden konfrontiert. Beide wissen, dass ein Puzzleteil in ihrem Leben fehlt und denken immer wieder - voller Sehnsucht -  an die gemeinsame Zeit zurück.
Summer lebt mit dem Dirigenten des Orchesters zusammen und fühlt sich zwar wohl, langweilt sich aber und Dominik ist spontan mit Lauralynn zusammengezogen und lebt den hedonistischen Lebensstil voll aus. Doch irgendwas führt die beiden immer wieder zusammen und so dauert es nicht lange bis ein Zufall die beiden vereint und sie sich nun ihrer Gefühle für einander bewusst werden müssen.
Gekonnt spannend gestrickt ist auch die Geschichte rund um Summers Violine. Angeblich bringt sie Unglück und verschwindet immer wieder auf mysteriöse Art und Weise. Die Geschichte die das Instrument zu erzählen hat steckt voller unerfüllter Liebe und Begierde – passt also zum Rest der Geschichte.

Als Leser sollte man aber nicht zu schnell den Schluss ziehen, dass das Finale eher ein Kuschelliebesroman wird als ein heißer Erotikroman. Natürlich begibt sich Summer wieder in Fetischbars und Dominik und Lauralynn.. Nunja die Katze lässt bekanntlich das Mausen nicht.

Insgesamt legt das Buch aber den Fokus wesentlich mehr auf die Hintergrundstory. Das Buch lässt sich auch wie die Vorgänger gut lesen, der gute Schreibstil grenzt dieses Buch definitiv von anderen Bestsellern des Genres ab. Ich habe das Buch zwar schnell durchgelesen, aber irgendwie gibt es für mich kein einprägsames Highlight aus dem Buch. Der dritte Teil der „80 Days“-Reihe bildet den Abschluss der Liebesgeschichte von Summer und Dominik- In diesem Band wurde viel mehr der Fokus auf die Geschichte der Liebenden und ihrem Umfeld gelegt. So wurde natürlich auch die Neugier auf die anderen Charaktere geschürt, die in den Folgebüchern ihre Bühne erhalten werden.
Die drei Bände haben mir gut gefallen – hocherotisch, trotzdem voller Liebe, zwei Bindungsphobiker treffen aufeinander, leben ihre Sexualität aus und können nicht mehr die Finger voneinander lassen. Empfehlenswerte Lektüre, für alle die auch mit härteren Sexszenen umgehen können! 

1 Kommentare:

Gwendolin S. hat gesagt…

Herrje, warum braucht es für diese Art von Liebesgeschichten eigentlich gleich immer mehrere Bände, wo alle vorhergegangenen im Grunde eh nur Füller sind für den letzten Band, wo sich die zwei endlich, endlich kriegen ...

Ich hab hier nur den ersten Band gelesen (Mein Freund wollte sich im EKZ unbedingt eine neue Jack Wolfskin Jacke besorgen und ich habe halt derweil in der Buchhandlung Zeit zum Einkaufen gehabt ^^), aber das hat ausgereicht, um zu sehen, dass ich hier im Grunde das gleiche Schema bekomme wie in SoG.

Wobei die Erotik jetzt für mich nicht mal das Problem ist, sondern eigentlich dieses Theater, bis die Liebenden zusammenfinden. Warum eigentlich hört so eine Reihe nicht mal damit auf, dass die beiden nicht zusammenkommen? Wär doch mal wenigstens eine Abwechslung in diesem Einheitsbrei ...

Liebe Grüße
Gwendi

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