Samstag, 31. März 2012

Rezension: Justin Cronin - "Der Übergang"

Titel: "Der Übergang"
Originaltitel: "The Passage"
Autor: Justin Cronin
Verlag: Goldmann
Erscheinungsjahr: 2010
Genre: Horror
Seiten: 1020
ISBN: 978-3-442-46937-6

Erster Satz:
"Bevor sie Das Mädchen Von Nirgendwo wurde - das Mädchen, das plötzlich auftauchte, Die Erste Und Letzte Und Einzige, die tausend Jahre lebte -, war sie nur ein kleines Mädchen aus Iowa und hieß Amy."

Amy wird im zarten Alter von sechs Jahren von zwei FBI-Agenten entführt und auf hochgeheimes Versuchsgelände verschleppt, auf dem Tests an Menschen durchgeführt werden.
Das kleine Mädchen ist das optimale Versuchskaninchen für die Testreihe, die kein geringeres Ziel verfolgt als die Menschen zu unsterblichen Wesen zu machen.
Doch alles gerät aus den Fugen und die Welt ist ihrem Untergang geweiht. Als Amy viele Jahre später auf die einige der restlichen Überlebenden stößt, wissen diese nicht sofort, dass Amy ihre letzte Chance ist. Denn nur die kleine Amy kann sie alle retten.

Ich hätte nicht gedacht, dass mir dieses Buch so gefällt. Aber schon nachdem ich die ersten 200 Seiten gelesen hatte, wollte ich es nicht mehr aus der Hand legen und wissen wie es weitergeht.
In den verschiedenen Teilen des Buches lernt man die Gefühlswelt und die -abgründe der Hauptcharaktere kennen - was ich sehr, sehr spannend und interessant fand.
Die Gefühlswelt der Protagonisten zu beschreiben, ist dem Autor meiner Meinung nach im allgemeinen ziemlich gut gelungen.
Selbst bei Personen die nur kurze Auftritte hatten, skizzierte er den Charakter der Personen so interessant, dass ich danach fast enttäuscht war als ich nicht mehr erfahren konnte.
Das Thema des Buches ist natürlich der unbändige Wunsch des Menschen nach Unsterblichkeit. Ein Thema mit dem sich wohl jeder schon einmal beschäftigt hat.
Cronin beschreibt also was passieren könnte, wenn irgendwann in geraumer Zeit machtgeile Menschen die Möglichkeit hätten, solch ein Megaprojekt zu starten.
Als Leser konnte man sich richtig in den Versuchsbunker hineinversetzen, in dem selbst das Personal aus zwielichtigen Personen besteht.
In fast jedem Kapitel wird aus der Sicht eines anderen Menschen geschrieben, was für Abwechslung aber auch für Spannung sorgt, da man immer unwissend ist, wie es mit der Geschichte des vorhergehenden Erzählers weitergeht, da die Kapitel oft mit Cliff-Hangern aufhörten.
Im Grunde ist das Buch also ein sehr gut gelungener Horror-Roman, denn was mir so gut gefallen hat, ist das die Helden und Anti-Helden, alle Raum für ihre eigene Geschichte hatten und der Leser so die Chance sich besser in sie hineinzuversetzen.
(Das ich mal mit einem Schwerverbrecher Mitgefühl haben würde, hätte ich niemals gedacht! ;))

Ich würde das Buch jedem uneingeschränkt empfehlen, der auf Horror á la Stephen King steht und auch seitenlange Beschreibungen akzeptiert, denn wer hier einen Splatter erwartet, liegt völlig falsch.
Mich hat die Geschichte rund um Amy so sehr begeistert, dass ich am Ende natürlich nicht auf die Leseprobe der Fortsetzung verzichten konnte - hätte ich das mal lieber gelassen, jetzt muss ich noch ungeduldiger und mit vielen offenen Fragen bis 2013/2014 auf neuen Lesestoff von Justin Cronin warten.

Freitag, 30. März 2012

Bald ist Ostern

Ich unterstütze den Osterhasen und verstecke ein Ei auf meinem Blog! ☼ 



Osterferien mit Thomas Cook

Wenn dich interessiert was hinter dem Osterei steckt, klicke einfach auf das Bild und lass dich überraschen! ;-)

Freitagsfüller #3


von Barbara

1. Das Leben ist immer wieder für eine Überraschung gut. 
2. Zitronensorbet schmeckt für mich wie Frühling.
3. Meine Osterdeko besteht aus angemalten hartgekochten Eiern.
4. Bei dem tollen Stundenplan frage ich mich: Hallo Studium, wird es jemals fertig werden?
5. Ich könnte jetzt gerade weiter schlafen. (Dank Erkältung, Rückenschmerzen und Co.)
6. Mein Karloschwein ist immer an meiner Seite.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf mein Bett, morgen habe ich nicht viel geplant und Sonntag möchte ich unbedingt nach Siegen fahren, weil am Montag die Uni weiter geht!

Montag, 26. März 2012

Türkisch für Anfänger

Hier das echt lustige Rapvideo von Cem.


Ich fand die Serie damals schon echt großartig und der Film ist wirklich so lustig.
Hab ihn jetzt schon zweimal geschaut und hab mich super amüsiert.
Besonders lustig finde ich, wenn die Leute den Rap einfach ernst nehmen :D

Habt ihr den Film schon gesehn und wenn ja, hat er euch auch so gut gefallen wie mir? :)

EDIT: Auf der Homepage von Türkisch für Anfänger könnt ihr euch jetzt KOSTENLOS den Rap von Cem (übrigens getextet von Roger von Blumentopf) runterladen! -> Hier klicken

Sonntag, 25. März 2012

Bakkushan


Endlich mal wieder was von Bakkushan! :)
Ich freu mich schon auf das zweite Album von den Jungs!

Freitag, 23. März 2012

Freitagsfüller #2

by Barbara Haane

1.  Mein Bauchgefühl sagt mir, dass heute ein guter Tag wird.
2. Ich sollte mal wieder mein liebe Oma anrufen.
3. Willkommen Sonnenschein, du hast mir gefehlt!
4. Jeder Mensch braucht ein wenig Liebe und Harmonie.
5. Da ist ein dicker Kater in meinem Bett und schnarcht (oder ist es sein Bett und ich darf nur als Gast darin schlafen?)
6. Neuigkeiten über den 1. FCK will ich gar nicht wissen.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die offizielle Abiturfeier (seit meiner sind schon zwei Jahre vergangen!), morgen habe ich vormittags einen Ausflug nach Siegen, mittags den Matratzenkauf und Abends einen Kinobesuch mit anschließender Geburtstagsfeier geplant und Sonntag möchte ich den ganzen Tag nur lesen!

Dienstag, 20. März 2012

Rezension: Kazuo Ishiguro - "Alles, was wir geben mussten"

Titel: Alles, was wir geben mussten
Originaltitel: Never let me go
Autor: Kazuo Ishiguro
Verlag: btb
Erscheinungsjahr: 2006
Genre: Roman
Seiten: 348
ISBN: 978-3442736102


Erster Satz:
"Ich heiße Kathy H. Ich bin einundreißig Jahre alt und arbeite inzwischen seit über elf Jahren als Betreuerin."

Kathy, Ruth und Tommy sind alle sogenannte Kollegiate in einem Internat namens Hailsham.
Dort malen sie viele Bilder, schreiben Gedichte und erlernen auch Grundkenntnisse in Geographie.
Es scheint also alles ganz normal zu sein. Zumindest auf den ersten Blick - denn die Kinder werden in ihrem späteren Leben keine Chance haben ein ausgefülltes Leben zu führen. Sie haben nur einen Zweck: Ihre Organe spenden, denn sie sind Klone.

Der Roman hat mir leider nicht besonders gut gefallen, die ersten 100 Seiten habe ich mich wirklich gequält und wollte das Buch mehrmals abbrechen und zurück ins Regal legen.
Allerdings wurde es dann zum Glück im zweiten und dritten Teil ein wenig spannender und so hab ich es dann doch zu Ende gelesen.
Mein größtes Problem war, dass ich mich mit keiner der drei Hauptfiguren so richtig anfreunden konnte.
Kathy akzeptiert meist alles was Ruth sagt und von ihr verlangt, bereut es sofort wenn sie ihr mal die Meinung sagt und denkt eigentlich immer nur darüber nach was Ruth wohl von ihr denkt.
Ruth hingegen wirkt einfach nur manipulativ und ging mir während des Lesens zunehmend auf die Nerven.
Tommy ist in diesem Trio der Einzige, der sich scheinbar mit seinem Schicksal auseinandergesetzt hat. Er hat regelmässig (zumindest zu Anfang) Wutausbrüche und ist unberechenbar. Was ihn auch zum Aussenseiter macht.
Viel kann ich zu dem Buch leider nicht sagen, da ich mich, wie schon zu Beginn gesagt, mehr durch quälen musste.
Die Thematik an sich fand ich aber richtig spannend und interessant. Allerdings fand ich die Ahnungslosigkeit der Klone irgendwann ermüdend und auch, dass sie sich einfach mit ihrem Schicksal abgefunden haben.

Sonntag, 18. März 2012

DANKE

WOW! Schon 25 Leser! Ich freue mich sehr darüber, dass euch mein Blog gefällt! :) Ich gebe mir größte Mühe regelmässig zu bloggen und liebe es auf euren Blogs zu lesen!

Ich hoffe, es werden mir noch vieeeel mehr Leute folgen!

Auf die nächsten 25 Leser! :)


Freitag, 16. März 2012

Freitagsfüller #1

1. Der blaue Himmel macht richtig gute Laune und lässt auf einen wundervollen Tag hoffen.
2. Selbst die bösen versteckten Kalorien im Eis sind mir heute furchtbar egal.
3. Meine Haare brauchen dringend mal wieder eine entspannende Behandlung vom Frisör.
4. Den Liebsten mal wieder in der Nähe zu haben ist einfach unglaublich.
5. Schön, dass ich seit langem wieder sehr glücklich bin.
6. Heute Abend sollte ich eigentlich mal wieder was für die Uni machen oder soll ich das lieber verschieben?
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen entspannten Abend mit meinen liebsten Freunden, morgen habe ich einen ruhigen Abend mit meinem Freund geplant und Sonntag möchte ich auf gar keinen Fall "Ab ins Beet" verpassen!

Wenn ihr auch einen Freitags-Füller ausfüllen wollt, dann schaut mal hier vorbei ! :)

Rezension: Rachel Hawkins - "Hex Hall - Wilder Zauber"

Titel: Hex Hall - Wilder Zauber
Originaltitel: Hex Hall
Autor: Rachel Hawkins
Verlag: LYX
Erscheinungsjahr: 2010
Genre: Romantic Fantasy
Seiten: 295
ISBN: 978-3-8025-8239-4


Erster Satz:

"Felicia Miller hatte sich auf die Toilette zurückgezogen und heulte."

Zum Inhalt:


Nachdem Sophie Mercer Felicia in Sachen Jungs weiterhelfen wollte und einen Jungen, während des Schulballs, mit einem Liebeszauber belegt hat und die Sache ganz schön in die Hose ging, muss sie sich von ihrer Mutter verabschieden um auf das Internat Hecate Hall; ein Internat für magische Wesen; zu gehen.
Direkt am ersten Tag will ein Gestaltenwandler auf sie losgehen und Sophie wird vom Schulschwarm Archer Cross gerettet. Natürlich verliebt sie sich umgehend in ihn. Aber die Lage scheint aussichtslos,
denn Cross ist mit der bezaubernden Hexe Elodie zusammen, die versucht Sophie das Leben zur Hölle zu machen.
Als dann Sophies Mitbewohnerin Jenna auch noch den Tod einer Mitschülerin verschuldet haben soll, fühlt sie sich zunehmend unwohl in ihrer Haut.

Zu den Figuren:

Sophie Mercer ist ein Teenager und zufällig auch eine Hexe. Allerdings hat sie nie gelernt mit ihrer Kraft umzugehen, da ihre Mutter sie alleine großgezogen hat und "nur" ein normaler Mensch ist.
Sophie ist aufbrausend, starrköpfig, aber auch kess und hilfsbereit. Sie hat ein großes Herz und versucht zum Beispiel die Weste ihrer Freundin Jenna wieder rein zu waschen.
Der Leser erfährt nicht all zu viel aus ihrer Vergangenheit, nur, dass sie ungefähr schon 1000 mal umziehen musste, weil irgendwann immer ans Licht kam das sie eine Hexe ist. Oder das sie mehr der Aussenseiter ist und sich mit dieser Rolle auch irgendwie abzufinden scheint.
Ihre Zimmergenossin Jenna ist im zarten Alter von 15 Jahren zu einem Vampir gemacht worden. Sie ist nicht besonders glücklich darüber, da sie von den anderen Mitschülern als Monster beschimpft und für den Tod ihrer besten Freundin Holly verantwortlich gemacht wird.
Ganz untypisch für einen Vampir (findet zumindest Sophie) ist Jennas Lieblingsfarbe Pink.
Als Sophie zum ersten Mal das gemeinsame Zimmer betritt denkt sie, "'Ach-du-Scheiße-so-viel-Pink'-Zone" wäre eine treffende Beschreibung um den Zustand zu beschreiben.
Jenna ist mit ihrer Situation sehr unzufrieden, freundet sich aber schnell mit Sophie an und die beiden werden unzertrennlich. Freaks müssen schließlich zusammen halten.
Eins kann sie jedoch nicht nachvollziehen, dass Sophie ein Auge auf Archer Cross geworfen hat.
Er war früher mit der toten Holly zusammen (die Jenna ja angeblich umgebracht haben soll) und hat sich dann ein halbes Jahr zurückgezogen, worüber in Schulkreisen heftigst diskutiert wird, denn es wird behauptet er hätte seine Zauberkräfte abgegeben. Mittlerweile ist er mit Elodie liiert, was Sophie so gar nicht passt, denn obwohl Archer sich ihr gegenüber arrogant, hochnäsig verhält und sie mit ihrem Unwissen was Magie anbelangt aufzieht, hat sich Sophie sofort in ihn verliebt.
Als die beiden dann zusammen eine Strafe abarbeiten müssen lernt sie ihn noch von seiner freundlichen Seite kennen und es ist komplett um sie geschehen.
Elodie passt das natürlich nicht und sie wird fuchsteufelswild.
Sie ist die Anführerin des Hexenzirkels und macht sich einen Spaß daraus Sophie das Leben an Hex Hall zu erschweren.

Meine Meinung:

Hex Hall ist seit Harry Potter der erste Hexen Roman den ich gelesen habe.
Man kann diese beiden Bücher zwar überhaupt nicht miteinander vergleichen, aber mir hat das Lesen Spaß gemacht. Es ist leicht zu lesen, einfach zu verstehen und man kann es so nebenbei an einem Tag durchlesen.
Mir hat es allerdings gefehlt, dass so selten gezaubert wurde. An der Schule geht es doch mehr um die Verteidigung und das Erlernen der Hexerei Geschichte. Aber ein bisschen mehr Magie hatte ich mir schon erhofft.
So hatte ich hin und wieder das Gefühl, dass es sich um einen ganz normalen Jugendroman handelte, der ab und an mal ein paar Fantasy Elemente aufzeigte (klar es kamen Elfen und Gestaltenwandler vor) aber so richtige Zaubereien habe ich doch vermisst / hat mir das, was wirklich bildhaft beschrieben wurde an Hexerei, nicht gereicht.

Auf jeden Fall ein gelungenes Buch für Teenager, denn es bietet alles was das Herz begehrt: Liebe, Intrigen, Freundschaft und Magie.

Donnerstag, 15. März 2012

Und der SuB wächst und wächst..

Ich konnte mal wieder nicht widerstehen und habe mir einen Stapel Bücher gekauft..
So langsam muss ich mir wohl ein Kaufverbot auferlegen sonst wächst mein SuB noch ins unermessliche :D

Gekauft hab ich diesmal:

- Vom Winde verweht von Margaret Mitchell (Ich hab den Film noch nie gesehen !)
- Herr der Fliegen von William Golding
- Der Pate von Mario Puzo
- Einmal ist keinmal von Janet Evanovich (Kein Klassiker, aber dafür bald im Kino mit Katherine Heigl!)
- Der Steppenwolf von Hermann Hesse
- Und auf einmal steht es neben dir von Joachim Ringelnatz
- Gedichte und Prosa von Joachim Ringelnatz
- Sofies Welt von Jostein Gaarder


- Die Elenden von Victor Hugo (Ich wollte unbedingt eine ungekürzte Fassung und hoffe, dass die drei Bände natürlich jetzt nicht auch gekürzt  sind!)

Was sind eure Lieblingsklassiker? :)

Dienstag, 13. März 2012

Rezension: Harry Kämmerer - "Die schöne Münchnerin"

Titel: Die schöne Münchnerin
Autor: Harry Kämmerer
Verlag: Graf
Erscheinungsjahr: 2012
Genre: Kriminalroman
Seiten: 296
ISBN: 978-3-86220-021-4

Erste Strophe des einleitenden Gedichts:
"Münchens scharfer Scherenschnitt
klebt am Horizont wie Pritt 
der Alpen wilde Zackenkette
echter Schönheit Silhouette"

Schneewittchengleich liegt sie auf dem Boden, weißer Teint, lange schwarze Haare - fast zu schön um wahr zu sein.
Doch die schöne Münchnerin wird tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Eine schöne Frau mit einem dunklen Geheimnis? Den schon schnell stellt sich heraus das die Gute nicht nur an der Nase operiert wurde, nein, sie hat eine komplett neue Nase transplantiert bekommen.
Das ist nun wirklich ungewöhnlich und die Ermittlungen werden auch nicht einfacher als sie erfahren, dass ihre einzige Freundin schon früher aus den USA zurückgekehrt ist als erwartet.

"Die schöne Münchnerin" ist der zweite Kriminalroman von Harry Kämmerer in dem es um das Ermittlungsteam rund um Mader geht.
Die Thematik finde ich spannend, es geht um einen illegalen Organhandel Ring den die Ermittler versuchen aufzudecken.
Involviert sind dabei verschiedene Ärzte aber auch deren Handlager.
Als die Kripo Münchens herausfindet, dass die Nase der ersten gefunden Leiche transplantiert wurde, suchen sie in München nach einem Schönheitschirurgen der sich gerade einen guten Ruf mit Nasenoperationen gemacht hat und finden ihren Hauptverdächtigen Dr. No(se).

Das Team rund um Mader besteht aus Hummel, Dosi und Zankl.
Hummel, Dosi und Zankl haben mir in dem Buch am meisten zu gesagt.
Hummel ist unzufrieden mit sich und seinem Leben, fühlt sich ungeliebt (zu mal seine große Liebe Beate bald einen anderen heiraten will) und versucht neben der Polizeiarbeit ein weiteres Standbein als Autor aufzubauen, was allerdings nur sehr geringe Fortschritte macht. Er schreibt Tagebuch und seine Einträge haben mich wirklich immer sehr erheitert, dort klagt er sich den Frust von der Seele und stellenweise findet man sich in seinen Problemen auch wieder. Allerdings nimmt sein Liebesleben langsam Fahrt auf, denn aufgrund der Ermittlungsarbeiten lernt der die schöne Modeagentur Chefin Chris kennen, die sich auch direkt mit ihm verabredet.
Dosi wird von den anderen als stämmige Frau dargestellt, die aber ein dennoch ein großes Selbstbewusstsein hat und nichts von dem ganzen Model-Kram  hält. So wie sie sollten viel mehr Frauen denken. Sie findet sich damit ab, dass sie nicht mehr Kleidergröße 38 trägt und ist zufrieden mit sich.
Ihr Freund  liebt sie über alles und wahrscheinlich kommt daher auch ihr großartiges Selbstbewusstsein.
Zankl wird bald Vater und wird zu Hause mit dem schwankenden Hormonen seiner Frau konfrontiert, so darf er auch mal die ein oder andere Nacht auf dem Sofa verbringen oder in Kinderläden.

So hat jeder der Ermittler sein eigenes Päckchen zu tragen, aber gerade das Leben der Ermittler hat mich sehr interessiert. Die eigentliche Handlung, also der Mord, war für mich leider nicht besonders spannend.
Ich muss hinzufügen, dass ich normalerweise auch eher Thriller bevorzuge als Krimis und mir hier schon viel zu früh bewusst wurde wer der Täter ist.
Gut gefallen hat mir auch, dass die Oberflächlichkeit der Menschen (ob das im Großraum München jetzt besonders schlimm ist, kann ich nicht beurteilen;)) aufs Korn genommen wurde indem eine besondere Patientin von Dr. No besonders hervorgehoben wurde.
Der humoristische Teil ist meiner Meinung nach in dem Buch recht gut gelungen, ausser es ist bitterer Ernst, dass die Polizisten sich in Bayern auch während der Dienstzeit mal das ein oder andere Bier gönnen oder, dass sie sich auf ein Privatdate mit einem Schönheitsdoktor treffen.

Werde das Buch jetzt mal an meine Eltern weiter leiten, denn die sind eingefleischte Krimifans. Mal sehen wie sie "Die schöne Münchnerin" finden.
Vielen Dank auch an vorablesen.de, die mir das Buch als Leseexemplar zur Verfügung gestellt haben.


Sonntag, 11. März 2012

Rezension: Cornelia Travnicek - "Chucks"





Titel: Chucks
Autorin: Cornelia Travnicek
Verlag: DVA
Erscheinungsjahr: 2012
Genre: Roman
Seiten: 192
ISBN: 978-3-421-04526-3

Einleitendes Zitat der Band Tomte:
"Es gibt Aufgaben, die zu erfüllen wären, den Traurigen die Welt erklären."


Die junge Frau Mae muss im Aids-Hilfe-Haus ihre Strafe wegen Körperverletzung abarbeiten.
Vor einigen Wochen zog sie noch mit ihrer Freundin Mara als Punk durch die Straßen Wiens - jetzt muss sie sich mit ihrem Bewährungshelfer herumschlagen.
In den roten Chucks ihres verstorbenen Bruders bestreitet sie ihr Leben auf der Straße, doch durch ihren Freund Jakob änderte sich ihr Leben zu einem ruhigeren.
Als sie dann den HIV-positiven Paul trifft ändert sich alles.

Der erste Roman von Cornelia Travnicek hat mich mehr als überzeugt.
Ein großartiges Buch, das von den leisen Tönen lebt und lässt einen nach der letzten Seite sprachlos zurück.
Von Kapitel zu Kapitel lernt der Leser mehr über die eigenwillige aber dennoch sympathische Mae und erfährt teilweise wie sie tickt. Jeder neue Absatz ist ein Zeitsprung - was zunächst verwirren mag aber auch den Reiz dieses Buches ausmacht, es schlicht so besonders macht. Denn nicht alles wird dem Leser offenbart, so wird zum Beispiel die innige Freundschaft zu Tamara von Anfang an erzählt, allerdings erfährt der Leser nicht warum die beiden jetzt keinen Kontakt mehr haben und Mae ihr aus dem Weg geht. Nach jedem abgeschlossenen Kapitel  kann der Leser also die Geschichte weiterspinnen und seinen Gedanken nachhängen.
Mehr als einmal hat das Buch mich sehr berührt, zum Beispiel der Verlust eines geliebten Menschen und die darauf folgende stille Trauer, dann die Reaktion der Eltern, der Bruch der Familie.
Ein wunderschönes Buch, das in mir eine Achterbahnfahrt an Gefühlen ausgelöst hat, ich habe gelacht, geweint, gegrübelt, mich über das Verhalten der Eltern geärgert, war berührt und betrübt.
Ich finde mehr, kann man von einem guten Buch nicht erwarten.
Hoffentlich war dies nicht das letzte Buch von Cornelia Travnicek, denn ich habe in letzter Zeit selten so etwas so grandioses lesen dürfen.

Danke DVA, dass ich dieses Buch als Leseexemplar bekommen habe!!

Freitag, 9. März 2012

Rezension: Petra M. Klikovits - "Vollmondstrand"







Titel: Vollmondstrand
Autorin: Petra M. Klikovits
Verlag: Gmeiner
Erscheinungsjahr: 2012
Genre: Roman
Seiten: 275
ISBN: 9-783839-212684




Erster Satz:
""Önopsychologie - das wär's!" Rosa schwenkte das Weinglas zur Bekräftigung."

Gestatten: Rosa. 40 jährige Psychologin mit finnischem Lebensabschnittspartner, zwei Katzen, einem Faible für guten Wein und seit neustem Midlife Crisis.
Nach ihrem 4-wöchigen Urlaub kehrt Rosa zurück nach Österreich, aber irgendwie ist der Wurm drin. Sie fühlt sich nicht mehr geborgen in ihren vier Wänden und verspürt den Wunsch nach mehr.
Wollte sie früher nie heiraten und Kinder haben, so bemerkt sie jetzt die leise Stimme in ihrem Kopf die unaufhörlich sagt: "Was wäre wenn..."
Rosas einziger Hoffnungsschimmer, das Haus am Vollmondstrand - doch das soll jetzt verkauft werden.

Das Buch "Vollmondstrand" hat mir gut gefallen, allerdings konnte ich mich schwer in die Protagonistin Rosa hineinversetzen, denn in meinen Augen führt sie ein gutes, wenn auch nicht ganz perfektes Leben.
Sie hat eine eigene Praxis am See, viele gute Freundinnen, einen verständnisvollen Partner und die Möglichkeit ihr Leben zu leben wie sie will.
Aber das reicht ihr nicht, denn mit 40 Jahren (und da beginnt mein Problem) fühlt sie immer noch eine innere Leere und Unzufriedenheit.
Mit meinen 22 Jahren und als Studentin fällt es mir schwer, mir vorzustellen wie dieses Leben nicht gut sein kann. Sie unternimmt lange Reisen, trinkt abends  mit ihren Freundinnen das ein oder andere Glas Wein und irgendwie scheinen alle doch ganz zufrieden zu sein.
Natürlich alle bis auf Rosa, die nach mehr streben will. Ein scheinbar perfektes Leben ist nur dann perfekt wenn man hineinpasst!
Das ihre Freundinnen ihr so zur Seite stehen hat mich beeindruckt, wer wünscht sich nicht Freundinnen die einem immer den Rücken stärken, komme was wolle.
Ich hoffe ich werde mit 40 auch noch so einen starken Freundeskreis haben.
Gerade der Aspekt der Freundschaft hat mir in dem Buch wirklich sehr gut gefallen und natürlich die Weintherapie, die in meinen Augen fast schon zu kurz kam.
Ich würde das Buch eher älteren Frauen empfehlen, beziehungsweise Menschen die in ihrem Leben schon öfter über einen Neuanfang nachgedacht haben. Für mich war es interessant einiges über den Beruf des Psychologen in Österreich zu erfahren und kurz in Rosas Leben abzutauchen.

Ich möchte hier auch noch einmal ein großes Danke schön an die Autorin Petra M. Klikovits und den Gmeiner Verlag aussprechen, die mir im Rahmen der Leserunde zu "Vollmondstrand" bei LovelyBooks, ein Leseexemplar haben zukommen lassen. :)

Mittwoch, 7. März 2012

Neuer Lesestoff

Heute konnte der Postbote mir wieder eine Freude machen - denn er überreichte mir mein reBuy Päckchen! (das läuft dann immer so ähnlich wie bei der zalando Werbung ab, allerdings war heute auch noch eins von zalando dabei also war die Freude gleich doppelt so groß! Schuhe und Bücher - ein Traum! :D)
Ich habe mir für 12 Euro 6 Bücher bestellt, die in echt guter Verfassung sind für den Preis!

Meine neuen Bücher:

- The Green Mile von Stephen King
- Glas von Stephen King
- Grüne Tomaten von Fannie Flagg
- Vampire Academy 1 - Blutsschwestern  von Richelle Mead
- Hex Hall 1 von Rachel Hawkins
- Matildas letzter Walzer von Tamara McKinley


Habt ihr schon eins dieser Bücher gelesen und wenn ja, welches und wie hat es euch gefallen? :)

Dienstag, 6. März 2012

Rezension: Kerstin Gier - "Saphirblau"


Autor: Kerstin Gier
Titel: Saphirblau - Liebe geht durch alle Zeiten
Verlag: Arena-Verlag
Erscheinungsjahr: 2010
Seiten: 400
Genre: Fantasy
ISBN: 978-3401063478

Erster Satz:
"Es war dunkel in den Gassen von Southwark, dunkel und einsam."

Auch im zweiten Band der Edelsteintrilogie reist Gwen wieder durch die Zeit und trifft dort des öfteren auf skurrile und beängstigende Personen, wie zum Beispiel den Graf von Saint Germain. 
Ausserdem lernt Gwen einen neuen Freund kennen: Den Wasserspeierdämon Xemerius, der mir sehr gut gefallen hat in diesem Teil der Trilogie. Er spioniert die ungeliebte Cousine Charlotte aus, die immer noch versucht Gideon für sich einzunehmen und erzählt Gwen alles haarklein, auch wenn die Wahrheit oft nicht das ist, was sie hören will.


"Saphirblau" hat mir genau wie der Vorgänger "Rubinrot" sehr gut gefallen.
Die Handlung geht zwar wieder nur über ein paar Tage (kaum zu glaube, dass sich Gwen und Gideon erst seit einer Woche kennen) aber durch die liebevollen und detailierten Beschreibungen der Autorin hat man das Gefühl man kennt die beiden schon eine halbe Ewigkeit. Da wundert man sich auch nicht, dass Gwen schon eine so tiefe Liebe für Gideon empfindet. 
Der Wasserspeierdämon Xemerius hat mir in diesem Teil besonders gut gefallen - denn er lockerte das Geschehen immer wieder auf. Zum Beispiel wenn Gwen beim Frühstück von ihrer Tante bloßgestellt wird, wirft er immer wieder ein paar freche Bemerkungen ein, die natürlich nur Gwen hören kann und ihre Laune oft deutlich aufwertet.
Ein bisschen verwirrend finde ich immer noch, dass ihr Großvater sie erwartet hat und sie ihm in der Zukunft einen Zettel im Kellerraum hinterlassen hat. 
Ich hoffe im letzten Teil wird endgültig alles aufgeklärt, die Liebesgeschichte zwischen Gwen und Gideon nimmt ein Happy End und die beiden "Verräter" Paul und Lucy bekommen noch mehr Aufmerksamkeit zugesprochen.
Ich kann es nicht fassen, dass ich erst so spät auf diese großartige Trilogie aufmerksam wurde, auf der anderen Seite bin ich natürlich froh, dass ich nicht warten muss bis der nächste Teil erscheint sondern kann ihn mir jetzt direkt zulegen! :-)

Montag, 5. März 2012

Piggeldy und Frederick


Piggeldy und Frederick! :) das waren noch Zeiten! Kindheitsserie Nummer eins!!

Samstag, 3. März 2012

Rezension: Moritz Netenjakob - "Der Boss"


Autor: Moritz Netenjakob
Titel: Der Boss
Verlag: Kniepenheuer & Witsch
Erscheinungsjahr: 2012
Seiten: 311
Genre: Roman/Comedy
ISBN: 978-3-462-04387-7


Erster Satz:
"Unsere Flitterwochen-Top-3 sind: Seychellen, Malediven und Hawaii."


Zwei verschiedene Kulturen krachen aufeinander als Daniel seine Aylin heiraten will.
Auf der einen Seite Daniel und seine 68er-Eltern mit künstlerischen Wurzeln und auf der anderen Seite Aylins Großfamilie die nicht genug Kitsch und Pomp haben kann und sofort in Hysterie ausbricht sobald auch nur der geringste Grund dazu besteht.
Und Panik, die kommt auf, denn Tante Emine liest aus dem Kaffeesatz das große Probleme auf sie zukommen werden.. Und da haben sie schon den Weihnachtsfeiertag bei Daniels Eltern überstanden, inklusive Seelenstriptease seiner Mutter und einer Rede seiner Oma über den Führer.
Was da wohl noch an Katastrophen kommen mag?

Ein wirklich sehr lustiger Roman, der mich oft zum lachen gebracht hat - denn nicht nur die türkische Kultur wird überspitzt dargestellt, nein auch das oft spießige Verhalten der Deutschen wird auf die Schippe genommen. Zum Glück, denn so wird die Geschichte um Daniel und die türkische Traumhochzeit nie langweilig.
Sehr gut gefallen haben mir einfach die Szenen wo die Brautelternpaare aufeinander trafen.
So geschehen an Weihnachten, wo Aylins Mutter Daniels Eltern Rigobert und Erika eine sehr kitschige Krippe schenkt (Daniels Eltern sind Atheisten) und diese auf gar keinen Fall wieder zurück nehmen will.
Oder auch als Freunde von Daniels Eltern die Denizoğlus  zu einer Neuinszenierung des Klassikers "Romeo und Julia" einladen und das ganze in einer sehr freien Interpretation endet die das Weltbild der türkischen Familie erschüttert.
Moritz Netenjakob gelingt es sämtliche Vorurteile und Klischees aufzuführen aber es wird zu keinem Zeitpunkt zu krass. Obwohl ich hin und wieder den Kopf schütteln musste und mich in den Klischees die von Daniel aufgeführt werden wieder fand.
Tolle Unterhaltung und genau mein Humor, eine Pointe jagt oft die andere und so vergoss ich doch die ein oder andere Lachträne.
Empfehlenswerter Roman!

true story


1 Buch lesen = 1 Euro sparen!

Habe auf Sonjas Bücherblog  von der geplanten Aktion: "1 Buch gelesen = 1 Euro sparen Challenge" gelesen und werde da auf jeden Fall mitmachen, weil es echt eine super Idee ist!
Die Aktion läuft vom 05.03.2012 - 05.03.2013 und anmelden kann man sich auf ihrem Blog! Macht doch auch mit, da kommt bestimmt ein ordentliches Sümmchen zusammen! :)



Freitag, 2. März 2012

Ick will kochen

Hier wieder ein neues Video von Ick will kochen - Mayo in 20 Sekunden!
Schaut's euch mal an! Sieht auf jeden Fall machbar aus und ich werd's ganz bald mal testen!


Donnerstag, 1. März 2012

Schwein des Monats

Proudly present... biggetje of the month March


Rezension: S.J. Watson - "Ich. darf. nicht. schlafen."





Autor:  S.J. Watson
Titel: Ich. darf. nicht. schlafen.
Originaltitel: Before I go to sleep
Verlag: Scherz
Erscheinungsjahr: 2011
Seiten: 397
Genre: Psychothriller
ISBN: 978-3-651-00008-7


Erster Satz: "Das Schlafzimmer ist seltsam."

Christina Lucas ist ende Vierzig und hat ihr Leben nie richtig gelebt. 
Als sie noch eine junge Frau war, hatte sie einen Unfall der ihr Leben für immer verändern sollte:
Sie hat eine schwere Amnesie und kann sich immer nur solange an den Tag erinnern solange sie wach ist. Im Schlaf löscht ihr Gehirn dann wieder alle Erinnerungen und Christine wacht am nächsten Morgen in einem fremden Bett, neben einem fremden Mann auf.
Die einzige Person der Christine vertrauen kann ist ihr Mann Ben, doch schon nach kurzer Zeit merkt sie, dass er sie belügt.

"Ich. darf. nicht. schlafen." hat mir leider nicht gefallen. Nachdem ich das Buch des öfteren in der Buchhandlung meines Vertrauens in der Hand gehalten hatte - konnte ich nicht widerstehen und musste es lesen.
Alleine die Aufmachung des Buches ließ mich hoffen, dass ab der ersten Seite Spannung pur herrscht. Aber weit gefehlt: Spannend wurde es nicht. Ich fand vielmehr, dass der Buch ein wirklich guter Roman gewesen wäre, der zeigt, wie sich ein Mensch mit diesem schlimmen Schicksal durchs Leben kämpft.
Klar, war es interessant zu lesen, dass Ben ihr immer suspekter wird und sich immer mehr in seinen Lügenmärchen verstrickt. Aber irgendwie hat die Geschichte mich nicht berührt oder gefesselt.
Für einen Thriller war es mir zu einfach, zu durchschaubar und es fehlt mir an Tempo, Spannung und Nervenkitzel.

Neuer Lesestoff

Heute morgen hat der Postbote geklingelt und hat es geschafft mir schon am frühen morgen eine echte Freude zu machen!
Denn im Gepäck hatte er die zwei Bücher die ich gewonnen habe!

Zum einen darf ich jetzt "Der Boss" von Moritz Netenjakob für vorablesen.de lesen


und zum anderen lese ich "Vollmondstrand" von Petra M. Klikovits im Rahmen einer Leserunde und der Debütautorenchallenge bei LovelyBooks .


Ich freue mich schon sehr darauf die zwei Bücher zu lesen und bedanke mich hiermit auch noch herzlich bei den Verlagen die mir die Bücher zu Verfügung stellen!



 
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