Montag, 18. Juni 2012

Rezension: Veronica Roth - "Insurgent"

Titel: Insurgent
Autorin: Veronica Roth
Verlag: HarperCollins
Erscheinungsjahr: 2012
Genre: Dystopie
Seiten: 525
Preis: 8,95 €

"was it nice to forget about anger, forget about pain, forget about everything for a few hours?"


"I have done bad things. I can't take them back, and they are part of who I am."


Beatrice und Tobias konnten vor den Angriffen ihrer Fraktion flüchten und finden Unterschlupf bei der Amite Fraktion. Doch sie verspüren den unbändigen Wunsch weiterzuziehen und den Krieg den die Ken ausgelöst haben zu stoppen!

Nachdem "die Bestimmung" mir die ein oder andere angenehme Lesestunde bereitet hat, konnte ich natürlich nicht warten, bis der zweite Band rund um Tris in Deutschland erscheint und so habe ich mir Insurgent auf Englisch gekauft. Das Buch ließ sich leicht lesen, ich hatte zuerst leichte Bedenken, da ich seit 2 1/2 Jahren keine Sprachpraxis mehr hatte, aber es ist wirklich angenehm zu lesen, das ein oder andere Wort musste ich natürlich nachgucken und vorallem mit den englischen Fraktionsnamen tat ich mich am Anfang schwer. Aber als  ich die erste Sprachbarriere überwunden hatte, las ich das Buch fast in einem Rutsch durch.
Der zweite Band gefiel mir am Anfang direkt wesentlich besser als der Vorgänger, man lernt mehr über die verschiedenen Fraktionen kennen, da die beiden bei der Fraktion der Amite wohnen und da die beiden weiterziehen, erfährt man auch viel über die wahrheitsliebenden Candor, die wissenensdurstigen Ken und die Fraktionslosen. Das gibt aufjeden Fall einen dicken Pluspunkt, denn im ersten Band hat mir dieser Aspekt sehr gefehlt. Mir fällt es jetzt auch leichter die verschiedenen Charaktere einzuordnen, da ich viel über ihre Vergangenheit erfahren habe.
Tris lebt in diesem Band durchgehend mit ihrer Schuld einen Freund erschossen zu haben und kann sich nicht dazu überwinden eine Waffe zu tragen. Sie fühlt sich als Verräterin gegenüber ihren Freunden, traut sich zunächst aber auch nicht ihnen von dem Mord zu erzählen. Da sie das innerlich zerreißt, verändert sie sich leider nicht zum Positiven. Im Laufe des Buches wurde sie mir immer unsympathischer, irgendwie ging mir ihre Selbstmitleidstour sogar gehörig auf die Nerven.

Leider fällt es mir diesmal schwer eine Rezension zu schreiben, da ich erstens das Gefühl habe, alles was ich schreibe verrät zu viel von der Handlung und mich das Buch zweitens 100 Seiten lang fast gelangweilt hat. Schade eigentlich, denn zum Ende hin wird es nochmal richtig spannend und die Autorin hat sich das ein oder andere einfallen lassen, was ich so nicht erwartet hätte.
Die Gewaltszenen die mich im ersten Buch gestört hatten, treten auch hier wieder auf - so wird ab und an mal ein Mensch sinnlos hingerichtet. Aber ich hatte das Gefühl, dass die Autorin diese wesentlich sorgsamer als im ersten Teil einsetzt. Abgesehen mal vom "großen" Finale.
Auf den letzten Seiten erwartet den Leser dann ein fieser, fieser Cliffhanger - wie so oft bei Fortsetzungsromanen und ich ärgere mich jetzt schon, dass ich bestimmt noch ein Jahr auf die Fortsetzung warten muss.

Es hat mir Spaß gemacht, ein Buch auf Englisch zu lesen und auch der Inhalt hat  mich wieder unterhalten. Ich hoffe, dass mit dem dritten Band auch das Highlight dieser Serie erscheint, denn der zweite Teil ist zwar besser als der erste, aber es ist immer noch Luft nach oben da.
 3 1/2 von 5 Schweinchen! (das halbe müsst ihr euch dazu vorstellen, ich bringe es nicht übers Herz meine Schweine zu teilen ;-))

1 Kommentare:

real-booklover hat gesagt…

Die Schweine würde ich auch nicht teilen wollen :D

Du wurdest getaggt:
http://real-booklover.blogspot.de/2012/06/ich-wurde-zweimal-getaggt.html

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