Sonntag, 6. Mai 2012

Rezension: Jill Mansell - "Vorsätzlich verliebt"


Titel: Vorsätzlich verliebt
Originaltitel: Rumour has ist
Autorin: Jill Mansell
Verlag: Fischer
Erscheinungsjahr: 2012
Genre: Romantische Komödie
Seiten: 416
Preis: 8,99€

"Du kannst zehntausend Männer in einer Reihe aufstellen und weißt sofort, dass 9990 von ihnen einfach nicht dein Typ sind. Es bleiben zehn mögliche Kandidaten, und die muss man eben sortieren. Und eine Weile läuft alles wirklich gut, und man denkt, jemand sei in jeder Hinsicht vollkommen, aber dann sagt er etwas oder tut etwas, und dir wird klar, dass du mit diesem Menschen unmöglich eine Beziehung eingehen kannst."

Tilly wird auf unschöne Art und Weise von ihrem Freund verlassen und will ihr Leben jetzt komplett umkrempeln. Erster Schritt: Sie zieht aus London weg um einen Job bei Max als Mädchen-für-alles anzunehmen. Aber STOP! alle die jetzt denken, "ist ja wohl klar was jetzt passiert, sie verliebt sich in Max, sie kommen zusammen...". Falsch gedacht, Max ist schwul.
Tilly lernt seinen besten Freund Jack kennen, der einen gewissen Ruf als Schürzenjäger genießt und irgendwie hat er so eine gewisse Ausstrahlung, die ihre Knie weich werden lassen...

"Vorsätzlich verliebt" ist eine nette Lektüre für zwischendurch. Natürlich ist vorraussehbar was passiert, aber so ein Buch ist ja auch nicht dazu da dem Leser Rätsel aufzugeben.
Nicht nur aus Tilly's Leben erfährt der Leser einiges, sondern auch aus dem ihrer besten Freundin Erin, ihrem Arbeitgeber Max und seiner Exfrau Kaye und ihrem Schwarm Jack.
Genau das hat meiner Meinung nach auch den Charme des Buches ausgemacht. Es hat mich schwer an Filme wie "Tatsächlich... Liebe" und "Er steht einfach nicht auf dich" erinnert (die ich nebenbei bemerkt wirklich sehr gerne gucke). So hat zum Beispiel Erin mit einer eifersüchtigen Exfrau zu kämpfen, Max mit seinem Outing, Kaye mit ihrem Image als verschmähte Hollywoodschauspielerin und Jack mit seinen Gefühlen.
Besonders gut gefallen hat mir, wie Max damit umgegangen ist, dass ein Schüler seine Tochter Lou damit gemobbt hat, dass er schwul ist. Hier gab es keine Moralpredigten oder ähnliches, Max sorgt auf humorvolle Art und Weise selbst dafür, dass die Leute ihn tolerien und akzeptieren.
Trotz dieser positiven Punkte muss ich sagen, dass die Geschichte stellenweise ein wenig zu konstruiert daher kommt und leicht unglaubwürdig wirkte.
Andererseits bin aber auch der Meinung, dass dieses Buch einfach nur da ist um mein Herz kurzzeitig zu erfreuen (beispielsweise beim Happy End) und zu unterhalten. Das ich danach nicht zurückbleibe und noch stundenlang in Gedanken dem Buch nachhänge war mir von Anfang an klar.

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