Freitag, 4. Mai 2012

Rezension: Daniela Katzenberger - "Sei schlau, stell dich dumm"

Titel: Sei schlau, stell dich dumm
Autorin: Daniela Katzenberger
Verlag: Bastei Lübbe
Erscheinungsjahr: 2011
Genre: Autobiografie
Seiten: 232
Preis: 9,99 €


"Viele Leute sehen nur einen kleinen Ausschnitt aus meinem Leben, und das reicht ihnen, um am liebsten schreiend wegzulaufen. Aber ich muss jeden Tag aufs Neue vierundzwanzig Stunden mit mir klarkommen."

Daniela Katzenberger hat sich eine Ghostwriterin an Bord geholt, die für sie eine Autobiografie zusammen geschustert hat. Und zwar ziemlich erfolgreich. Belächeln doch viele Leute die Katze so schafft sie es immer wieder vorne mitzuspielen oder wie kann man sich erklären, dass ihr Buch auf Platz 5 der Spiegel Bestsellerliste eingestiegen ist?!
Wer ihre Sendung kennt, der weiß in etwa was man von dem Buch erwarten kann, viele bekannte Sprüche aber auch neue Informationen rund um ihr Leben kann man ihr nachlesen.
Hin und wieder ein wenig zu intim (ich musste jetzt nicht unbedingt erfahren wann und wo sie das erste Mal ihre Periode hatte) aber im Großen und Ganzen unterhaltsam.

Natürlich ist in ihrem Leben nicht so viel passiert, dass man das Buch nicht künstlich in die Länge ziehen müsste. (Was ich bei 232 Seiten dann auch irgendwie ein bisschen als Geldmacherei empfinde) Denn zum Schluß kommen nochmal Mama Iris und das ganze Fernsehteam zu Wort, es gibt einen Test über Daniela Katzenberger, einenn angepassten Proust Test, ein Best-Of ihrer Sprüche und der "Höhepunkt" waren ihre 10 Gebote (zum Glück kamen die am Ende, das Buch hätte ich sonst echt weggelegt.).

Ich persönlich mag die Katze ja, schließlich kommt sie aus Rheinland-Pfalz und ihr dialekt ist mir sehr bekannt und ich finde sie einfach sympathisch (und ich liebe Leberwurst!). Stellenweise ist sie ein bisschen dumm und naiv, aber Verona Pooth hat so ja auch mal erfolgreich angefangen.
Wenn ich Zeit dazu habe, verfolge ich sie also auch im Fernsehen und muss sagen, dass sie mir da einfach besser gefällt, ihre Ausstrahlung macht da schon einiges und eben der Dialekt!
Wäre ich nicht erkältet, deswegen ans  Bett gefesselt und auf der Suche nach sehr, sehr leichter Literaturkost (die man auch unter Antibiotika und Schmerztabletten Einfluss lesen kann) hätte ich das Buch wohl niemals angefasst. So habe ich es gelesen und muss sagen, es hat mich zwar stellenweise unterhalten aber ist nichts, was mir länger im Gedächtnis bleibt  oder was ich weiterempfehlen würde, wer die Katze mag sollte ihre Sendung schauen und wird damit ganz gut bedient sein.

2 Kommentare:

Seitenakrobatin hat gesagt…

Am Anfang, als sie berühmt wurde, mochte ich die Katze gerne sehen. Ich weiß nicht was sie anders macht oder ob es daran liegt dass ich mich sattgesehen habe, aber mich nervt sie seit kurzer Zeit nur noch. Und dann noch ein Buch von ihr. . .

kathrin hat gesagt…

Ich schau mir ihre Sendung auch höchstens alle paar Monate mal an, deswegen kann ich es noch gut ertragen! :) Kann mir aber denken, dass die Sprüche irgendwann auch nerven können! :D

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