Mittwoch, 23. Mai 2012

Rezension: Chris Carter - "Der Knochenbrecher"


Titel: Der Knochenbrecher
Originaltitel: The Night Stalker
Autorin: Chris Carter
Verlag: ullstein
Erscheinungsjahr: 2012
Genre: Thriller
Seiten: 415
Preis: 9,99 €

"Dr. Jonathan Winston zog sich die Maske über Mund und Nase und warf einen Blick auf die Uhr des Sektionssaals Nummer 4 im Untergeschoss des Rechtsmedizinischen Instituts Los Angeles."

Du hörst ihn erst, wenn er es will und dann ist es schon zu spät. Nacht für Nacht zieht er, von seiner Vergangenheit verfolgt, schlaflos durch die Stadt der Engel. Er tötet auf bestialische Art und Weise, die einzigen die ihn schnappen können sind Hunter und Garcia, die sich auf eine besonders grausame Jagd machen.

Schlaf schön, Los Angeles.

Ich hatte mich schon sehr lange auf den neuen Thriller mit und um Robert Hunter gefreut.
Und es war nicht anders zu erwarten, hat das Buch mich direkt in seinen Bann gezogen und mir ein hochspannendes Lesevergnügen bereitet.
Der Leser erfährt nicht nur wie die Ermittlungen laufen, sondern auch wie die Opfer entführt werden, aber auch einiges aus der Sicht des Killers und seiner Vergangenheit.
Die verschiedenen Blickwinkel die sich so für den Leser ergeben haben, haben nur mehr dazu beigetragen, dass der Thriller mich sehr gut unterhalten hat. Denn so konnte man sich mit der ein oder anderen Person identifizieren. Neben Hunter ermittelt auch noch Whitney Myer, eine Privatdetektivin, die nach einer verschwunden Musikerin sucht und sich mit Hunter in die Haare kriegt und man könnte als Leser meinen, dass es da ganz schön knistern könnte.
Wie auch in den Vorgängern "Der Kruzifix-Killer" und "Der Vollstrecker"schafft es Carter der Spannung, die sich durch das ganze Buch konstant zieht, zum Ende hin noch mal einen Schub zu verpassen und die Spannung ins unermessliche steigert.
Ebenso ist es mir wieder nicht gelungen schon vorher den Täter zu erraten, sondern ich habe bis zum Ende total im Dunklen getappt und war umso erstaunter wer der Killer ist und vor allem warum er tötet.
Der Titel des Buches hat sich mir allerdings nicht ganz erschlossen, da passte schon der Originaltitel um einiges besser, denn Knochen bricht der Killer eigentlich nicht. Er zerstört die Frauen auf andere und grausige Art und Weise und bereitet ihnen Schmerzen, die ich mir nicht vorstellen kann und möchte.

Ein Thriller der mich als Chris Carter Fan definitiv überzeugt und den ich jedem ans Herzen legen will, der kein Problem mit bestialischen Tatorten hat. Ein wenig Zeit sollte man allerdings mitbringen, denn das Buch kann man erstmal nicht mehr aus der Hand legen und muss ihn definitiv direkt an einem Stück durchlesen.

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