Mittwoch, 9. Mai 2012

Rezension: Chris Carter - "Der Vollstrecker"


Titel: Der Vollstrecker
Originaltitel: The Executioner
Autorin: Chris Carter
Verlag: ullstein
Erscheinungsjahr: 2011
Genre: Thriller
Seiten: 496
Preis 9,99€

"'Ich weiß, wovor du Todesangst hast."


In L.A. ist ein Serienmörder unterwegs, den nur einer stoppen kann: Der gut aussehende und sehr intelligente Detective - Robert Hunter.
Der Mörder scheint die Ängste seiner Opfer genau zu studiert haben und beschert ihnen zum Abschied ihre Todesangst.

Grandioses Werk der Angst. Ich war so gefesselt von diesem Buch und habe so im Dunkeln getappt, das ich am Ende fast schockiert war.
Da Serienmörder nun mittlerweile zum festen Repertoire der Literatur oder des Fernsehens sind (zum Beispiel Dexter), musste sich Carter etwas ausdenken, was seine Morde von den anderen unterscheidet.
Der Serienkiller mordet nicht nur, nein, er genießt es auch, wie seine Opfer leiden und lässt sie so ganz langsam sterben und saugt jeden Moment der Angst in sich auf.
Wenn dann die Leiche gefunden wird, wird diese sehr detailliert beschrieben, sodass es mich schon das ein oder andere Mal schüttelte - denn schließlich geht es hier um Todesangst, die nah verknüpft sind, mit den Urängsten des Menschen.
Die Ermittlung der beiden Detectives Hunter und Garcia waren wie auch im ersten Thriller von Carter durchaus spannend und es dauerte einige Zeit bis sie überhaupt eine richtige Spur hatten.
Interessant fand ich auch, dass eine sogenannte Hellseherin hinzugezogen wird, die in ihren Visionen mit den Schmerzen anderer Menschen konfrontiert wird. Ihr Charakter ist so ängstlich und scheu, dass sie mir sofort sympathisch war und ich mehr über sie erfahren wollte. Das übersinnliche Element war meines Erachtens auch nicht zu extrem eingearbeitet, sondern sehr dezent. Es war nicht so, dass die Detectives ihre komplette Arbeit nur nach ihren Visionen ausgerichtet hätten, ich glaube das hätte dann auch die Spannung zerstört.
Das Buch hält eine konstante Spannung, legt am Ende aber noch eine Schippe obendrauf und hat mich wirklich komplett mitfiebern lassen.
Auch das die Sicht der Opfer und die des Mörder mit einfließen fand ich sehr interessant und spannend.
Rundum ein Thriller, der gute Unterhaltung bietet, den Leser fesselt und nie langweilig wird.


Werke von Chris Carter:
Der Kruzifix-Killer (2009)
Der Vollstrecker (2011)
Der Knochenbrecher (2012)

CHRIS CARTER:
- *1965 in Brasília (Brasilien)
- studierte forensische Psychologie
- machte als Gitarrist Karriere
- im Moment lebt er in London
- arbeitet jetzt als Vollzeitautor

5 Kommentare:

Butterblume89 hat gesagt…

Ich liebe Chris Carters Bücher <3<3 Seeehr schöne Rezension :)

kathrin hat gesagt…

Ja, total! Ich hab bei vorablesen seinen neuen Thriller gewonnen, ich freu mich schon riesig drauf! :) Hoffe es wird wieder so spannend :)

Butterblume89 hat gesagt…

Oh du auch :)) Willkommen im Club. Ich gucke schon jeden Tag sehnsüchtig in meinen Briefkasten :) Kann es kaqum erwarten ich bin sicher das Buch wird super :)

Mini hat gesagt…

Ich habe erst fünf Minuten vorher eine Rezension über sein Buch 'Der Kruzifix Killer' gelesen. Sie war auch begeistert von dem Autor - ich muss mir das auch angucken ;-)

Liebe Grüße
Marleen

kathrin hat gesagt…

Der Kruzifix Killer ist auch top ! :) Seine Bücher sind auf jeden Fall ein spannendes Lesevergnügen! :)

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