Mittwoch, 4. April 2012

Rezension: Chevy Stevens - "Still Missing"

Titel: Still Missing - Kein Entkommen
Originaltitel: Still Missing
Autorin: Chevy Stevens
Verlag: Fischer
Erscheinungsjahr: 2011
Genre: Thriller
Seiten: 412
ISBN: 978-3-596-18716-4

Erster Satz:
"Wissen Sie, Doc, Sie sind nicht die erste Therapietante, der ich gegenübersitze, seit ich wieder zu Hause bin."


Ein Thriller wie ein Albtraum, der immer wieder neu beginnt.


Annie O'Sullivan ist eine erfolgreiche Maklerin, hat einen liebevollen Lebensgefährten und einen Labrador namens Emma - sie führt ein gutes Leben, bis sie eines Tages auf einer Hausbesichtigung entführt wird und von diesem Moment an die Hölle auf Erden durchlebt.

Der Debütroman von Chevy Stevens "Still Missing" ist ein wirklich überaus spannender Thriller, den ich am liebsten nicht mehr aus der Hand gelegt hätte, trotz Lesepausen schaffte ich es knapp an einem Tag ihr Erstlingswerk zu verschlingen.
In den Pausen und auch nachdem ich das Buch beendet habe, muss ich noch über das was darin passiert ist nachdenken, denn die schockierenden Taten die Annie angetan werden lassen einen lange nicht los.
Durch die besondere Erzählform die Stevens wählt, erfährt man sehr viel über Annie und was in ihr los ist, denn sie erzählt das Erlebte ihrer Therapeutin und durch die Ich-Erzählerin wurden die seelischen und körperlichen Qualen die der Entführer ihr zufügt für den Leser eben noch erschreckender und schockierender.
Ich habe zu vor noch keinen Thriller in dieser Erzählform gelesen und muss sagen, dass es mir gut gefallen hat und auch thematisch war es mal etwas neues für mich, denn es geht nicht nur um die Entführung an sich, sondern auch die Auswirkungen auf Annies späteres Leben in "Freiheit", denn dort kommt sie überhaupt nicht zurecht und ist ein Schatten ihrer selbst. Diesen Aspekt hab ich bisher in vielen Thrillern so nicht zu lesen bekommen und ich fand es wirklich einfach nur gelungen und schockierend zu gleich.
Und obwohl ich dachte, dass die Story mich zum Ende hin nicht mehr so wirklich schocken kann, hat die Autorin es geschafft noch eine wirklich grausame Wendung im Leben der Protagonistin zu schaffen.
Eigentlich will ich jetzt auch nicht mehr zu dem Buch schreiben, da ich sonst irgendwann bestimmt mal spoilern müsste und ich will niemanden die Spannung kaputt machen, der vor hat dieses Buch zu lesen.

Ich für meinen Teil hoffe, dass ihr zweiter Thriller "Never Knowing" auch so gut ist wie ihr erster und mir weitere spannende Stunden bereitet. Habt ihr schon den zweiten Roman der Autorin gelesen und wenn ja, wie gefällt er euch? Kann er mit "Still Missing" mithalten oder eher nicht?

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